…nachträglich …

… zum Tag der Bäume …

Baum

Verwurzelt sein

Der alte Baum am Waldesrand
hielt in seinem Leben vielem stand;
ob Gewitterregen, Sturm und Schnee,
er sah im Frühling stets den Klee.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Es beugte ihn gar oft zu Boden,
manchmal wollte man ihn roden;
so manches hat er miterlebt,
sogar die Erde hat gebebt.
Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Der alte Baum er war so weise,
er lebte stets auf seine Weise;
und gab den Menschen zu verstehen,
den Weg nie ohne Gott zu gehen.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Verwurzelt sein heißt leben können,
der Himmel kann so alles gönnen;
Vatergott lässt uns nicht purzeln,
gibt er uns doch die festen Wurzeln.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

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6 Gedanken zu „…nachträglich …

  1. wederwill

    Liebe Monika-Maria, was für ein schönes Gedicht! Wohl dem, der auf seine Wurzeln vertrauen kann, so manches kann man von der Natur lernen!
    Liebe grüße sendet dir
    Marlis

    Antwort

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