Wie die Rose zu ihren Dornen kam

zwei Rosen

Es ist schon sehr, sehr lange her als dies geschah. Es war nämlich vor mehr als zweitausend Jahren. Gott Vater sah, dass die Menschen einen Beweis für seine Liebe brauchten. Einen Beweis dafür, dass sie erkennen wie sehr er die Menschen liebt. Alle Menschen, jeden Einzelnen. So dachte Gott, wird er ein ganz besonderes Wunder geschehen lassen.

Nun es wäre ja nicht so, dass Gott vorher keine Wunder gewirkt hätte. Das schon, aber leider musste Gott erkennen, dass die Menschen das einfach nichtsehen konnten, dass sie diese Wunder nicht wahrnehmen konnten. So kam es dass ein Kind geboren werden sollte. Ein ganz besonderes Kind und durch dieses Kind und das Leben dieses Kindes sollten die Menschen zur Einsicht kommen und die Wahrheit über die Liebe Gotteswahrnehmen.

Gott Vater wählte eine junge Frau aus, die diesem Kind, einem Knaben, das Leben schenken sollte. Maria, so hieß diese junge Frau, bekam Besuch von einem Engel, der ihr dies mitteilte. Maria war sehr überrascht über den Besuch des Engels und über diese Botschaft. Aber letztendlich stimmte sie zu und war einverstanden. Denn schließlich sollte Großes geschehen.

Aus Erfahrung mit seinen Menschen wusste Gott, dass diese es immer gerne hatten, wenn ihnen etwas bildlich vor Augen geführt wurde. So bemühte sich Gott sehr, denn er wünschte sich, dass die Menschen dieses Wunder mit und um dieses Kind begreifen konnten.

Nun war die Zeit gekommen und dieses Kindlein sollte geboren werden. Als das Knäblein das Licht der Welt erblicken sollte, war Winter. Zu dieser Zeit wo in der Natur alles kahl, düster und leer war. Nur vertrocknetes Laub lag am Boden und dort und da waren Wurzelstöcke und vereinzelte Wurzeln zu sehen. Zu dieser Zeit in der scheinbar die Erde tot war, zeigte Gott, dass durch seine Liebe nichts unmöglich ist. Die Menschen sollten Gottes Zeichen und Wunder endlich begreifen.

So geschah es, dass in der Mitte einer sehr kalten Winternacht, aus eine vertrockneten harten Wurzel eine wunderschöne Rose emporwuchs und sich zur vollsten Herrlichkeit entfaltete. Nun ward ein Ros´ entsprungen aus einer Wurzel zart und begeisterte, ja erfreute die Menschen. Die Blüte war wundervoll, schön, weich und duftig, aber an ihrem Stängel blieben von der Wurzel kleine harte Reste hängen. Diese werden Dornen genannt und alle Rosen die je geblüht haben, blühen und noch erblühen werden, haben diese Dornen. Jedes Mal wenn wir Menschen eine Rose und deren Dornen betrachten, oder uns daran stechen, sollten wir uns erinnern, dass eine Rose vor langer Zeit die Geburt des Christuskindes angekündigt hat.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
18.11.2o12

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17 Gedanken zu „Wie die Rose zu ihren Dornen kam

  1. Lis

    Wünsche Dir ein frohes und Deiner Familie, besinnliches Weihnachtsfest,
    mit allen guten Wünschen für das Jahr 2016 besonders Gesundheit, viel Glück und Segen.
    Alles Liebe Lis

    Antwort

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