Mit Achtsamkeit durch den Tag

… ein Jahres-Projekt von
widerstandistzweckmäßig

Achtsamkeit Jahresprojekt von widerstandistzweckmäßig

Übung:
Die nicht dominante Hand für einige Alltagstätigkeiten verwenden:

Eine interessante, lehrreiche Übung die mir wahrhaftig nicht leicht fällt. Je schwieriger ich es empfunden habe, desto mehr habe ich meine Aufmerksamkeit, meiner nicht dominanten, in diesem Fall, linken Hang gewidmet.

Trinken funktioniert(e) so, dass ich mir halt gerade nicht das Getränk über meinen Oberkörper schüttete. Vermehrtes üben bringt auch leicht sichtbaren Erfolg. Es klappt besser. Schneiden mit der linken Hand, egal ob mit Messer oder Schere, kann ich um jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Nicht einmal ansatzweise. Geräte ein- oder ausschalten, den Lichtschalter bedienen, beim E-Herd die Platten einschalten, die Kühlschranktür öffnen geht schon ganz gut. Was auch nicht klappt ist, Schraubverschlüsse öffnen oder frisieren.

Durch meine Achtsamkeit, habe ich erfahren, dass ich grundsätzlich auch mit der dominierenden Hand, die Bettdecke zurückschlage. Manches war mir überhaupt nicht bewusst, wie fixiert ich auf meine rechte Hand bin. Ebenso ist mir aufgefallen, dass unsere tierlichen Freunde, meine Streicheleinheiten ausschließlich von der rechten Hand bekommen. Das waren nun einige Kleinigkeiten, aber ich denke es gäbe noch vieles hinzuzufügen. Vieles das mir noch nicht bewusst ist.

Mit lieben Grüßen
Monika-Maria

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10 Gedanken zu „Mit Achtsamkeit durch den Tag

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo!

    Ja, mir ist es da sehr ähnlich ergangen. Wobei ich mich die ganze Zeit gefragt habe, woran das liegt.

    Meine linke Hand ist nicht per se ungeschickt. Ich kann vieles mit der Linken Hand richtig gut. Z.B. habe ich gelernt mit dem 10Finger-System zu schreiben und meine linke Hand kann das nicht schlechter als die rechte.

    Auch Musikinstrumente benötigen die linke Hand – ich habe Flöte und Gitarre gelernt, beides hat die linke Hand, obwohl meine rechte sehr dominant ist, super ausgeführt.

    Sie muss also nur trainiert werden wie es scheint und das möchte ich von der ersten Übung in den Alltag übernehmen.

    lg
    Maria

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Danke, liebe Maria!
      Ich habe mir auch vorgenommen die Übungen nach der abgelaufenen *Übungszeit* nicht außer acht zu lassen, sondern in das Leben, in den Alltag zu integrieren.
      Ich bin wahrhaftig gespannt, wohin dieser Weg der Achtsamkeit mich führt, ich denke er wird viel Neues und Interessantes bereit halten.
      Danke fürs verlinken.
      M.M.

      Antwort
    2. Monika-Maria Ehliah Autor

      Hallo Maria – interessante Erfahrungen.
      Als ich jetzt mein Abendessen einnahm,
      machte ich eine für mich wertvolle Erfahrung,
      die mich staunen lässt.
      Als ich zum Trinkglas gegriffen habe,
      nahm ich – ohne an meine Übung zu denken,
      das Trinkglas mit der nicht dominierenden Hand auf um zu trinken.
      Das freut mich sehr, also dürfte sich die Übung der ersten Woche
      schon ein bisschen verinnerlicht haben. Jetzt hei0t es dran bleiben.
      Schoenen Abend und liebe Grüße
      M.M.

      Antwort
  2. marliesgierls

    Dieses Thema habe ich schon vor 25 Jahren durch M. Feldenkrais kennengelernt und ihm meine Achtsamkeit geschenkt, es ist schon erstaunlich und spannend.
    Liebe Grüße Marlies

    Antwort
    1. Werner

      Liebe Marlies, es ist schön dass Du erinnerst, dass jeder von uns auf verschiedenen Wegen Informationen bekommt, die uns bereichern, die uns erwachen lassen. Deshalb ist Achtsamkeit so wichtig.
      Harmonie

      Antwort
    2. Monika-Maria Ehliah Autor

      Liebe Marlies ich danke dir.
      Fein, dass du uns daran teilhaben lässt.
      Ich denke, dass dieses Thema, wie so viele andere,
      viel Aufmerksamkeit und Achtsamkeit erfahren soll – muss – darf.
      Alles Liebe dir und vielleicht erfreust du dich trotzdem an unseren Erfahrungen.
      Segen!
      M.M.

      Antwort
      1. marliesgierls

        Das Thema habe ich vor langer Zeit entdeckt, aber das soll nicht heißen, dass ich ihm die ganze Zeit Aufmerksamkeit gezeigt habe, leider verliert man – wenn man nicht achtsam ist – immer wieder wichtige Dinge aus den Augen.
        Liebe Grüße Marlies

  3. Werner

    Liebe Monika-Maria, mit Deiner linken Hand ist es wie mit dem Autofahren. Deine Aufmerksamkeit ist mehr auf die Hand gerichtet als auf das Tun. Vielleicht erinnerst Du Dich, wie sich Deine erste Fahrstunde angefühlt hat und wie selbstverständlich Du heute Auto fährst. Sollest Du nie ein Auto gefahren haben, gilt dies auch für andere Handlungen des Alltags. Übrigens wenn Du jetzt deiner linken Hand mehr Achtsamkeit schenkst, achte auch weiterhin auf Deine rechte Hand.
    Harmonie und Segen

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Lieber Werner!
      … wenn ich an meine erste Fahrstunde denke …
      oh Gott, ich dachte, dass ich das Autofahren niemals lernen werde …
      mein Fahrlehrer tat mir direkt leid…
      Ja Werner, du hast Recht und … ich werde hoffentlich immer darauf achten,
      dass die eine Hand weiß, was die andere tut.*
      Liebe Grüße dir und Segen!
      Hab es gut!
      M.M.

      Antwort

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