… soeben erschienen …

Feierabend & Beilagen Sommer 2o16

… ist der Sommer-Feierabend 2o16
inklusive literarischer Beilagen-Kostbarkeiten,
wie Augenblick(e) & Silbenfalter.
Dank der ambitionierten Herausgeberin
Frau Friederike Amort
dürfen sich viele Leserinnen und Leser daran erfreuen.
Die literarische Aufgabenstellung für diese Ausgabe war,
sich dem Thema *Rast und Unrast*
schreibend zu stellen.
Fritzi wie immer hier mein herzlichstes, aufrichtiges
*DANKE* an dich für dein Engagement
aus Liebe und in Liebe zur Literatur.
***
Dankenswerter Weise durfte auch ich wiederum
in dieser Ausgabe meine Gedanken dazu
zu Papier bringen:

Einladung zum innehalten

Mit den Blättern spielt der Wind,
die Sonne mild, die Luft ist lind.
Des Brunnen Wasser das erzählt,
was es gesehen in der Welt.

Vögel singen, Bienlein summen,
hier lassen wir das Wort verstummen.
Die alte Holzbank lädt uns ein,
zum verweilen hier ihr Gast zu sein.

***

In der Stadt

Sie laufen, sie rennen, sie hetzen dahin,
grad so, als wäre das der größte Gewinn
Das Umfeld, den Nächsten, nimmt kaum jemand wahr,
diese Getriebenen werden zu einer Gefahr.

Sie stürmen die Straßenbahn oder den Bus,
steht man ihnen im Weg, gibt das gleich Verdruss.
Kinder und Hunde rennen sie über den Haufen,
manchmal ist das Beste einfach zu laufen.

Den Blick am Tablet und Stöpseln im Ohr,
sieht kaum jemand, was geht neben ihm vor.
Spricht man sie darauf an, da ist doch was faul,
bekommt man zur Antwort: *Komm Alte, halt´s Maul!*

***

Mensch, mach eine Rast

Ich rate dir – mach eine Rast,
sonst wird das Leben dir zur Last.
Du kannst nicht immer rennen, laufen,
denn es ist wichtig zu verschnaufen.

Wer ständig auf den Beinen ist,
dabei die Ruhe ganz vergisst
um dauernd Leistung zu erbringen,
der tut massiv den Körper zwingen.

Dazu kommt noch der Freizeitstress,
denn das ist schließlich Happiness.
Auch im Urlaub tust du schwitzen,
weil´s nicht gut ausschaut nur zu sitzen.

So nebenbei willst du es zeigen,
wie du kannst durch das Leben eilen.
Bewundernd schau´n sie zu dir auf,
doch du nimmst zu viel dafür in Kauf.

***

Rasten das ist keine Last,
doch Unrast, das ist viel Ballast.
Mensch, sei gescheit,
suche Ruhe weit und breit.
Wenn die Seele rasten will,
halte deinen Körper still!

***

Rastlos in den Scheinwelten

Beschäftigt sein mit tausend Dingen,
der Ruhe gar nichts abgewinnen.
Kommt Stille auf in den vier Wänden,
wollen sie das rasch beenden.

Chatten, fernsehen, bei Facebook sein,
das ist als Ablenkung doch fein.
Auch noch Musik in lauten Tönen,
kein Mensch kann so der Ruhe frönen.

Hier bleibt kein Platz um nachzudenken,
um Achtsamkeit dem Leben schenken.
Nachdenken wollen viele nicht,
weil die Scheinwelt sonst zerbricht.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

***
Mit vielen lieben Grüßen
und den besten Wünschen
Monika-Maria

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4 Gedanken zu „… soeben erschienen …

  1. fritzi

    liebe monika maria,
    DANKE dir von herzen für die liebevolle vorstellung meiner bescheidenen editionen,
    was dir wieder vortrefflich gelungen ist, wie „SOWIESO und OHNEHIN“ deine gelungen literarischen beiträge!
    mit lieben grüßen, fr.

    Antwort

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