FeuerTexte für die Poententage 2o16

Poetentage Feuer

In Memoriam:

Nuklearkatastrophe von Tschernobyl
26. April 1986

Die Feuerwehrmänner rückten aus,
im Kraftwerk brach ein Feuer aus.
Die Männer halfen in der Not,
es war die Fahrt in ihren Tod.

Brandkatastrophe in der Gletscherbahn Kaprun
11. November 2ooo

Voll Freude stiegen sie in die Gondel ein
und fuhren in den Tunnel ein.
Ein Feuer ist bald ausgebrochen,
das letzte Wort hat der Tod gesprochen.

Terroranschlag auf das World Trade Center
11. September 2oo1

Explosionen – Feuerbälle,
niemand wusste auf die Schnelle,
was hier geschah an jenem Morgen,
doch es war ein großes Morden.

© 2o16 Monika-Maria Ehliah Windtner

Ich sehe es als meine moralische Verpflichtung
auch solch tragischen Ereignissen Raum zu geben
und Beachtung zu schenken.
Mit lieben Grüßen
Monika-Maria

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11 Gedanken zu „FeuerTexte für die Poententage 2o16

  1. wolkenbrecher

    Ist wohl nicht ganz die passende Form der schrecklichen Sache gerecht zu werden, diese gereimten Vierzeiler, die so gerne von Humoristen benutzt werden, um ein lustig Sprüchlein zu schaffen. Wilhelm Busch stehen die natürlich wirklich gut. Aber ich kann mich irren und irre mich oft und gerne.

    Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

    2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

    3. Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

    4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

    5. Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Ich grüße dich und danke für dein hier sein.
      Ja du irrst, denn es geht nicht um die Form,
      sondern um den Inhalt und mit welcher Herangehensweise sich ein Mensch einen Thema nähert.
      Es geht um Achtung, Respekt und Wertschätzung denke ich.

      Danke für die großangelegte Werbung für euer Projekt!

      Liebe Grüße dir und alles Gute!
      M.M.

      Antwort
      1. wolkenbrecher

        Ja, das ist alles richtig, was du sagst, aber der Inhalt ruft halt immer nach der angemessenen Form. Ich kann mich ja auch irren und es passt alles. Habs nur geschrieben, weils mir so als Gegensatz aufgefallen ist und meine Meinung ist wirklich nicht maßgebend. Falls du Lust hast teilzunehmen: Der nächste Montag ist noch offen und er könnte deiner sein. Hast also Zeit bis sonntag Abend mit dem Einsenden. Das Formular befindet sich auf der Seite von Terence. Kannst auch alles an mich mailen oder an:

        terencehorn@gmx.de

        Wir freuen uns auf dich. Lass es dir gut gehen und pass mir auf den Hund auf .. dass er nicht überfahren wird. Bis bald, PPschen

  2. fritzi

    grüß dich monika maria,
    du hast gut daran getan,
    an diese katastrophen zu erinnnern,
    zu schnell wird in den alltag übergegangen mit schulterzucken:
    „es betrifft eh nur die andern“ usw.
    daß wir in zahlreichen ereignissen bereits auf einem vulkan tanzen
    (oh, das hätte wohl gepaßt)
    ist den wenigsten bewußt,
    danke dafür und lg. fr.

    Antwort
  3. Arno von Rosen

    Es ist seltsam. Bei jedem dieser Ereignisse weiß ich noch genau wo ich war und was ich gerade gemacht hat. Wie muss es den Menschen wohl vorkommen, welche die Greuel des Krieges miterlebt haben? Wie beängstigend muss für sie die Vorstellung sein, es könnte wieder Krieg geben. Danke liebe M.M.

    Antwort

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