…. die heilsame Versöhnung …

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Ob Wochen- oder Feiertag,
ob Christfest oder Allerseelen,
zur Versöhnung so vielen die Kräfte fehlen!

Es gibt viele Gründe, warum Menschen zur Versöhnung nicht bereit sind. Sie gehen mit dieser Last der Unversöhnlichkeit durch die (begrenzten) Tage ihres Lebens und tragen schwer daran. Dabei nicht erkennend wir sehr das ihrem Dasein schadet – wie sehr es sie einschränkt. Sie sind gefangen in dieser Situation und sind eingeengt wie ein Raubtier im Käfig. Darauf angesprochen reagieren die meisten sofort mit Vorwürfen oder Schuldzuweisungen an den Menschen der ihnen Leid zugefügt hat. Sie übersehen in ihrer Eitelkeit, dass auch sie nicht immer fehlerlos sind oder waren, dass auch sie schon verletzt und beleidigt haben. Sie können ihre eigenen Unzulänglichkeiten nicht sehen. Immer geht es nur darum, was der andere, oder die anderen getan haben. Sie erkennen auch nicht, dass es nicht um Schuld oder Unschuld geht, sondern einfach nur erkennen, dass wir alle nicht immer im Wohle aller Beteiligten agieren. Dass jeder von uns zur gegebenen Zeit so handelt, wie es aus der momentanen Situation heraus  ohne bösen Hintergedanken geschieht oder geschehen ist.Ich wünsche uns allen, die Kraft und vor allem den Mut zur Versöhnung.
Der Friede sei mit uns.
Herzlichst
Monika-Maria

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5 Gedanken zu „…. die heilsame Versöhnung …

  1. pflanzwas

    Schön geschrieben und ein wichtiges Thema ! Interessant bei diesen „Schuldzuweisungen“ ist manchmal auch, daß es nicht darum geht, dem anderen zu vergeben, sondern sich selbst. Unter Umständen kann man sich sein eigenes Verhalten nicht verzeihen. Der andere / das Gegenüber spiegelt uns immer. Was lehne ich dabei ab, wirklich das Verhalten des anderen oder etwas, was ich selbst nicht leben kann ? Und was erhoffe ich mir vom anderen, was ich mir selbst nicht geben will ? Fragen über Fragen… Jedenfalls schade, daß sich, wie du so schön schreibst, viele Menschen das Leben selbst schwer machen und aus diesem Kreislauf auch nicht rausfinden können. Traurig !!

    Antwort
  2. Uwe

    Du sprichst mir aus der Seele Monika !
    Die Worte ( Raubtier im Käfig ) treffen mich sehr, weil das Tierleid immer und immer mehr wird. Es ist einfach so traurig was alles passiert. Du sprichst soviel an was ich in letzter Zeit wieder miterleben „mußte“ oder “ durfte “ und das im engsten Familienkreis.
    Ja es ist die Uneinsichtigkeit der Menschen die man sieht, und leider Gottes nichts ändern kann. Zusehen müßen, nichts ändern können, und Vorallem sehen zu müßen dass gewisse Menschen wahrscheinlich auch nichts ändern wollen, oder können ( aus Stolz oder Verletztheit wie auchimmer ? ? ) ich weiß es nicht. Trotz Allem trage ich den Schmerz in mir den ich dadurch miterleben muß, oder darf ( um mich weiter etwickeln zu können )
    lg
    god bless you
    Uwe 🙂

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Danke Uwe für deine ehrlichen Worte …
      Ja – diese Worte kamen auch aus meinem Herzen ….!
      Habe lange Telefonate geführt und am Ende gesehen, dass der Samen einfach nicht aufgeht.
      Schuld ist immer der andere, die andere, die anderen. Es ist alles so verhärtet und kein noch so kleines bisschen einsehen oder erkennen wird zugelassen. Es ist schlimm – sehr schlimm. Meine Worte verhalen im Wind.
      Segen dir und alles was du brauchst eine Umarmung und liebste Grüße mit *S*E*G*E*N*!
      M.M.

      Antwort
  3. ellilyrik

    Ja, das sind wieder wunderbare Worte die du gewählt hast, liebe Monika-Maria,
    und selbst mal an die Brust klopfe…!
    Danke dafür und eine friedvolle Zeit mit viel Segen.
    Herzlichst, Elke

    Antwort

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