Archiv für den Monat Juli 2017

Gedicht zum Monat; August

Getreide

Foto: Uwe Christian Ganglmair

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Augustgedanken

Die Kräuter kommen hin zur Weihe,
der August – ist an der Reihe.
Auch dieser will uns reich beschenken,
frank und frei – ohne Bedenken.

Der Sommer schreitet rasch voran,
ein achtsam Aug´ dies sehen kann.
Die Kürbisse am Feld noch träumen,
Zwetschken hängen an den Bäumen.

Die Tage gehen – wie der Wind,
drum bin ich fröhlich wie ein Kind.
Will mich erfreuen an der Zeit,
wer weiß, wie viel davon mir bleibt.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

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Ich wünsche uns allen einen guten,
herrlich gesegneten August.
Stunden der Freude und des Glückes,
besonders aber beste Gesundheit und ein zufriedenes,
sorgenfreies Herz!

Herzlichst
Monika-Maria

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… soeben erschienen im Juli-Augenblick …

2017-07-29 09.55.08 Sommer 2o17

Gedicht zum Monat:

Juli
Erntezeit

Auf den Feldern gold´ne Wogen,
Ähren die im Wind sich bogen.
Sie waren herrlich anzusehen,
doch sie durften nicht bestehen.

Die Zeit der Ernte ist gekommen,
Mähdrescher hab ich vernommen.
Sonnengereift, vom Wind liebkost,
bringt uns Getreide gute Kost.

Ich will in Freude mich verneigen
und meine Dankbarkeit auch zeigen.
Denn die Natur sie gibt und gibt,
weil ihre Liebe nie versiegt.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
22.7.2o17

… soeben erschienen … meine Beiträge …

2017-07-29 09.55.08 Sommer 2o17

Wiederentdeckung
Drabble

Schon vor vielen Jahren habe ich von unserer alten und wissenden Nachbarin verschiedenste Arten selbstgezogener Kürbisse geschenkt bekommen. Aus ihrem eigenen Garten. Da ich solche Geschenke immer schon sehr schätzte freute ich mich darüber sehr. Viele Köstlichkeiten habe ich daraus zubereitet, von Kürbissuppe über Kompott oder süß-sauer eingelegt, bis hin zum Kürbisstrudel. Wenn ich hin und wieder darüber erzählt habe, gab es nicht wenige Leute, die meine Spezialitäten herabwürdigten. „Ach Kürbis, ja das ist der armen Leute Essen.“ Damals hat mich das traurig gemacht. Heute fahren genau diese Zeitgenossen viele Kilometer zu einem In-Lokal um einen Schöpfer Kürbissuppe zu ergattern.

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Neue Entdeckungen in alter Post
Drabble

Meine Liebe zum Briefe schreiben oder Kartengrüße zu versenden besteht schon seit meiner Jugend. Ebenso die Freude darüber, ebensolch liebenswerte Post zu erhalten. So hat sich bei mir mittlerweile eine beachtliche Menge solch, unbezahlbarer Herzensgaben lieber Menschen angesammelt. Diese werden behutsam mit Schleifen und Maschen verpackt, dann ordentlich aufbewahrt. Von Zeit zu Zeit nehme ich diese Schätze zur Hand und schmökere darin. Jedes Mal aufs Neue erfreut das mein Herz und jedes Mal entdecke ich wunderbare Worte lieber Menschen darin, die meine Seele erfreuen und mich aus tiefstem Herzen glücklich machen. Das sind so berührende Momente, ich jedem Menschen wünsche.

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Entdeckung
E rlebnis und Erfahrung
N ervosität und Neuorientierung
T anz und Töne
D rangsal und Durchbruch
E insamkeit und Einzigartigkeit
C haos und Chance
K reativität und Kunst
U rlaub und Umwelt
N eues und Niveau
G eist und Gefühl

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Wohnmobil auf Tour
Usedom, Rügen und Sylt
Erkundungsfahrten

Andere Länder
Weltkulturen entdecken
Sommer – Urlaubszeit

Altes neu entdeckt
aus Großmutters Schatzkiste
seit jeher kostbar

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Warum (kulinarisch) in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah:

E räpfelgulasch, – puffer, – suppe
N udelsalat, Nußstrudel
T omatensugo, Topfenknödel, – atschinken
D ampfnudeln , Dukatenbuchteln
E rbsenrisotto, Erbsenaufstrich
C hinakohlauflauf, Couscousgemüsepfanne
K rautfleckerl , – strudel, Kürbissuppe
E rdbeertorte, Erdbeereis
N ockerl, Grieß-, Käse-, Spinatnockerl

Mahlzeit!

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Entdeckungsreisen

Jeden Tag ein kleines Glück,
von der Persönlichkeit ein Stück.
Finden was verborgen liegt,
in der Dunkelheit sich wiegt.

Auf dem Weg die Steinchen sehen,
nicht daran vorüber gehen.
Alte Worte neu entdecken,
andere Interessen wecken.

Alte Pfade auch verlassen,
Mut, für Unbekanntes fassen.
Neue Farben ausprobieren,
sich im Farbenrasch verlieren.

Den Geist auf die Reise schicken,
über manche Grenze blicken.
Andere Meinungen betrachten,
anstelle diese zu verachten.

Sicht nicht ständig Grenzen setzen,
die in Wahrheit selbst verletzen.
Die eigenen Wünsche anerkennen
und das enge Selbstbild sprengen.
++++

Dort wo ich geboren bin

Der Traunsee mächtig steht er da,
sein Spielbild im See ganz klar.
Der Gottesacker Tag und Nacht,
vom Kalvarienberg gut bewacht.

Am Traunsee weiße Segelboote,
sie gleichen einer Friedensflotte.
Die Bräuwiese im Sonnenschein.
lädt jung und alt zum Baden ein.

Ein kleiner Ort mit viel Geschichte,
erstrahlt im zauberhaften Lichte.
In Traunkirchen kann man viel entdecken,
an großen Plätzen, kleinen Ecken.

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Märchennacht in Traunkirchen

Wundervolle Sommernacht,
sogar der Mond am Himmel lacht.
Der Ort er ist musikerfüllt,
von virtuosen Zauber eingehüllt.

Am Traunsee sacht die Boote gleiten
und Lichter auf den Wellen reiten.
Im Tanze sich die Paare wiegen,
Herzen sich zusammenschmiegen.

Die Winklbucht bei Nacht erkunden,
wie im Flug vergehen Stunden.
Traunkirchen lädt zur Märchennacht
und jedes Jahr wird das zur Pracht.

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Kinder sind großartige Entdecker, sofern ihr Forschungseifer nicht gebremst wird.

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Des Hundes Nase will entdecken,
drum muss er sie ins Gras rein stecken –
Leute die am Leben Anderer interessiert,
tun das auch ganz ungeniert.

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Wer mit liebevollen Herzen, offenen Augen und Ohren durch das Leben geht, ist fähig in vielen Dingen und Situationen, Liebenswertes und Einzigartiges zu entdecken.

© Monika-Maria Ehliah Windtner