Bäume

… die Baum-Krone des Ginkgos mit Sonneneinstrahlung
im Literaturgarten Sankt Florian ….

Huldigung an meinen
Seelenbaum ~
den Ginkgo

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Mein Freund – der Baum

Ich ging zu dir
und fühlte sofort deine Stärke.
Ich lehnte mich an dich,
du gabst mir Kraft.
Ich umarmte dich,
du hast mein Herz mit Liebe erfüllt.
Ich fragte dich – und – du mein Baum,
hattest die Antwort für mich.

Dieses Gedicht habe ich für den Ginkgo geschrieben.
Der im Literaturgarten in unserem Ort,
sein Zuhause hat und zu dem ich eine sehr innige Beziehung hege.

~~~~~~~~~~

Majestätisch –
im Sonnenlicht,
Ginkgos ausladende Krone
schreibt Gedichte zum Himmel.
Weltenbaum.

~~~~~~~~~~

Weich –
das Moos,
auf duftender Rinde,
am alten, wissenden Baum.
Baumseele.

Herzförmig –
deine Blätter,
Boten der Liebe.
anmutig, würdevoll, erhabene Schönheit.
Baummysterium.
~~~~~~~~~~~
Bäume

Die Bäume atmen
die Weisheit der Göttlichkeit aus.
Sie geben unendliches Wissen,
also Seelennahrung und Weisheit
an uns Menschen weiter.

~~~~~~~~~~

Das Essigbäumchen

 Kleines Bäumchen –
dein Los war das Sterben,
warst kurz hier auf Erden,
musstest dein Leben lassen,
weil Menschen sich hassen.

Dort Baum, wo du gestanden,
schmück ich mit Girlanden,
dein Platz ist nun leer,
wir vermissen dich sehr.

Manche Träne habe ich geweint,
doch im Geiste sind wir vereint,
es tut mir so unendlich leid,
dass die Menschen  nicht gescheit.

~~~~~~~

Der alte Baum
… verwurzelt sein …

Der alte Baum am Waldesrand
hielt in seinem Leben vielem stand;
ob Gewitterregen, Sturm und Schnee,
er sah im Frühling stets den Klee.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Es beugte ihn gar oft zu Boden,
manchmal wollte man ihn roden;
so manches hat er miterlebt,
sogar die Erde hat gebebt.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Der alte Baum er war so weise,
er lebte stets auf seine Weise;
und gab den Menschen zu verstehen,
den Weg nie ohne Gott zu gehen.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

Verwurzelt sein heißt leben können,
der Himmel kann so alles gönnen;
Vatergott lässt uns nicht purzeln,
gibt er uns doch die festen Wurzeln.

Doch immerdar vertraute er,
auf seine Wurzeln dick und schwer.

© Monika-Maria Windtner
by Ehliah 12. 9. 2o1o

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 Monika-Maria Ehliah Windtner
Seminararbeit
Bewusst-Seins-Bildung
Bewusste  Lebens-WEISE
ehliah@live.at
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14 Gedanken zu „Bäume

  1. Erika Laufer

    Wie schön du über Bäume schreibst. Sie sind für mich der schweigende Kumpel, an den ich mich lehnen und hingeben darf, sie geben so viel zurück! Liebe Grüsse Erika

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Liebe Erika hab Dank für dein hier sein.
      Danke für deine anerkennenden Worte.
      Mein Herz ist voll Freude über die Gnade,
      die Botschaft der Bäume wahr nehmen zu dürfen.
      SEGEN dir und den Deinen!
      M.M.

      Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Danke für deinen Besuch und deine Worte. Es ist schön gleich-fühlenden Menschen begegnen zu dürfen. Ich wünsche dir alles Liebe und den mächtigen Segen und ein Herz das frei von Sorge ist. M.M.

      Antwort
  2. twinsie

    Ich liebe Bäume……hab einige Lieblingsbäume, zu denen es mich immer wieder hinzieht und die ich dann von allen Seiten fotografiere ;-)!

    Liebe Grüße
    Eva

    Antwort
    1. Ehliah Autor

      Danke für deinen Besuch und deinen Kommentar.
      Schön, dass du zu mir gefunden hast.
      Ich wünsche dir alles Gute und viel Segen!
      HERZ-lichst
      M.M.

      Antwort
  3. Werner

    Unterm Baum fand er Erleuchtung.
    Unterm Baum fand er Ruhe.
    Unterm Baum fand er Frieden.
    Unterm Baum fand er Liebe.
    Unterm Baum fand er einen Schatz.
    Er war gerne hier.
    Der Baum schützte, gab Nahrung, hörte zu, beruhigte durch das Rauschen seiner Blätter.
    Oft hielt er Zwiesprache.
    Eines Tages würde er unter dem Baum begraben sein.
    Der Baum würde, wie seit Urzeiten, auf ihn warten und ihn aufnehmen.

    Antwort
    1. Ehliah Autor

      Nun Werner, Bäune sind auch für mich ganz besonders wertvolle Freunde.
      … und begraben sein unter einem Baum, das wäre HERR-lich!
      Alles Gute dir und den Deinen!
      Danke für deine Besuche bei mir.
      M.M.

      Antwort

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