Archiv der Kategorie: achtsame Lebenshaltung

Gedicht zum Monat

Wintereinbruch

Das Wetterlaunenkarussell
drehte dieser Tage sich sehr schnell.
Zuerst Frühlingssonnenstrahlen,
dann tat der Winter wieder prahlen.

Zarte Blüten an den Bäumen,
die sich schon zur Frucht hin träumten.
Es kam der Frost, er sprach sein Wort,
jetzt sind die Blütlein wieder fort.

Regen floss in großen Massen,
Regenbäche auf den Straßen.
Diese Worte sollen zeigen nur,
das letzte Wort spricht die Natur.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
29.4.2o17

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Mit herzlichen Grüßen,
vielen guten Wünschen und Segen!
Monika-Maria

Spirituelle Lieder, heilsames singen … chanten, Mantras und viel mehr ….

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Zu einem außerplanmäßigen Singabend lud gestern meine Freundin Marianne ein. Ja, und ich durfte dabei sein. Es waren Sternsunden für Herz und Seele. Es war keine *bestehende* Sing-Gruppe von Personen, sondern wir waren bunt *zusammengewürfelt* aus verschiedensten Singkreisen.  Nun es war einfach wundervoll und wir waren und sind begeistert. Meine Singkreisleiterin sagt immer:
*Wir singen bis die Seele fliegt*.
Nun und so war es auch gestern. Innerhalb kurzer Zeit waren wir gut aufeinander ab- und eingestimmt und unsere Herzen glühten vor Freude. Es waren Begegnungen der Herzen, wahre Herzenswärme und tiefe V-ER-bundenheit war spürbar.

Nun mit diesem Einstiegslied 
ist es wahrlich leicht Innigkeit und V-ER-bundenheit zueinander zu fühlen. Viele weitere wundervolle Lieder folgten und die heilsamen Gesängen bahnten sich den Weg …. hinaus in die Welt.

Segengrüße und Herzenswünsche für dich, für dich, für dich, für ALLE!
… von Herz zu Herz …
Monika-Maria

Gedanken und Gedenken …

Gerberaherz

… besonders an den GAU von Tschernobyl,
am heutigen 31. Jahrestag …

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Nuklearkatastrophe von Tschernobyl
26. April 1986

Zitat aus dem Buch: Tschernobyl
“Zeitzeugenberichte”

…. Tagelang haben wir vor dem Fernseher gesessen und gewartet, dass Gorbatschow spricht. Die da oben schwiegen sich aus … erst als die Feiertage vorüber waren, sprach Gorbatschow. *Keine Sorge, Genossen, wir haben die Situation im Griff. … Nichts Schlimmes … Die Leute dort leben und arbeiten …

In Erinnerung,
geschrieben anlässlich der Landler Poetentage,
zum Thema *Feuer*

Die Feuerwehrmänner rückten aus,
im Kraftwerk brach ein Feuer aus.
Die Männer halfen in der Not,
es war die Fahrt in ihren Tod…

Zeitzeugenberichte Tschernobyl: 2
Auszug

Eine einsame menschliche Stimme

Ich weiß nicht was ich erzählen soll… Vom Tod oder von der Liebe? … Oder ist das ein und dasselbe? … Ich weiß nicht…

Wir hatten kurz zuvor geheiratet. Wir gingen durch die Straßen und hielten uns noch an den Händen gefasst, auch wenn wir ein Geschäft betraten… Ich sagte zu ihm: *Ich liebe dich!* Aber ich wusste noch nicht, wie sehr … Ich hatte keine Ahnung …

Wir lebten im Wohnheim der Feuerwehreinheit, in der er diente. Im ersten Stock. Dort wohnten noch drei junge andere Familien, wir hatten eine Gemeinschaftsküche. Und unten, im Erdgeschoß standen die roten Löschfahrzeuge. Das war sein Dienst. Ich wusste immer, wo er war, was mit ihm war. Mitten in der Nacht hörte ich Lärm. Ich schaute aus dem Fenster. Er sah mich. “Mach das Lüftungsfenster zu und geh schlafen. Im Kraftwerk ist Feuer. Ich bin bald zurück….”

Mit lieben Grüßen
Monika-Maria