Archiv der Kategorie: Dreizeiler

…. soeben erschienen: Weihnachtsbotschaft 2o17 …

Weihnachtsbotschaft 2o17

In den Literatureditionen Lebens-Lese-Zeichen unter der Herausgeberin von Frau Friederike Amort aus Großreifling,
ist die “Weihnachtsbotschaft 2o17” und der “Dezember Augenblick” erschienen.

In der Weihnachtsbotschaft haben sich dreiunddreißig Autorinnen und Autoren Gedanken rund um Advent und Weihnachten gemacht. Aus all diesen Gzu Papier gebrachten Gedanken ist wiederum ein wunderbares, besinnliches literarisches Werk entstanden.

Der Dezember-Augenblick enthält Gedenken in Form von Akrosticha zum herzerwärmenden Thema “Laterne”.

Danke Fritzi für deine Mühen und Bemühungen. Danke weil ich Mit-Autorin sein darf.
ich wünsche dir eine herzliche Adventzeit!

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… ein paar meiner Beiträge dazu ….

Advent und Weihnacht: Mit dem Herzen sehen

Mit einem Zitat aus *Der kleine Prinz* von dem französischen Autor Antoine de Saint-Exupéry will ich meine Gedanken und Worte einleiten. Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Besonders in der Advent- und Weihnachtszeit denke ich, sollten wir vermehrt unser Herz mehr und mehr sehend werden lassen. Es gibt unzählige Dinge und Situationen welche diese Zeit so wundervoll und zauberhaft machen. Denke ich an die vielen Adventmärkte welche es gibt. Angefangen von Märkten an denen wunderschöne Dinge von edelster Handarbeits- und Handwerkskunst angeboten werden, bis hin zu jenen, wo eben Unedleres regiert. Jedenfalls denke ich, sollten wir alles das was wir mit unseren Augen sehen, mit dem Herzen abwägen und somit hinter die Dinge schauen. Ich glaube doch, dass es so gelingen kann, das Schöne, das Menschliche, das Liebenswerte, das Zarte, das Zerbrechliche, ja, das Einzigartige hinter vielem erkennen zu dürfen. Auch in unserem Alltag und in scheinbar Alltäglichen. Denn wer wirklich bereit dazu ist, wird in jedem Menschen, jedem Tier, in der Natur, einfach überall, in allem Liebeswertes und Wunderbares entdecken. Lassen wir in dieser romantischen, mystischen Zeit unsere Herzen schauen und sprechen. Lassen wir unser Herz zu einem Werkzeug werden. Zu einem Werkzeug der Liebe und des Friedens. Wir müssen nur unserer Herzenssprache lauschen und diese wahrnehmen. Schon der Gedanke daran macht ein warmes, wohliges Gefühl.

Augenblick:  “Laterne”

L ichter zaubern warmen Glanz
A m Tische dort der Weihnachtskranz
T ausend Wünsche in den Herzen
E s verfliegen manche Schmerzen
R eisiggrün und Kirschenzweig
N üsse für den Kuchenteig
E ngel bringt die frohe Mär
N un, Maria staunet sehr

***
L eistungsdruck bis zur letzten Minute
A uf Knopfdruck Besinnlichkeit
T urbulenzen in den Familien
E motionen schwappen über
R omantisches feiern – eine Herausforderung
N atürlich durchhalten – nach den Festtagen
E rleichterung

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Laterne

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Feierabend & literarische Beilagen

Feierabend Herbst 2o17

Ebenso in den Literatureditionen 
Lebens-Lese-Zeichen, der Herausgeberin von Frau Friederike Amort erschienen ist der Feierabend, inklusive literarische Auslesen wie Augenblick(e) und Silbenfalter.
Das Aufgabengebiet welches für diese Herbst-Ausgaben anstand, war für den Feierabend “Brauchtum & Tradition”,
für den Silbenfalter, waren es die “Eulen”.

Danke liebe Fritzi für deine Einladung zum Mit-schreiben.
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Hier erlaube ich mir, einige meiner Texte vorzustellen:

Akrostichon

B rauchtum wird in vielen
R egionen Österreichs
A ufwändig zelebriert
U m deren Weiterbestehen und dessen
C harakter authentisch ins
H ier und jetzt zu
T ransferieren
U nd auch so
M ut für das Weitergeben dieser Kulturvielfalt zu machen.
***

Vierzeiler: Brauchtum & Tradition

Zu Martini sterben Jahr für Jahr,
so viele Gänse das ist klar.
Der Mensch der nennt das Tradition,
der Gänse Tod das ist der Lohn.
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Schultüte gefüllt mit mancher Süßigkeit,
so war es einmal – zu meiner Schulzeit.
Doch jetzt ist es anders – eine andere Zeit,
darin liegen jetzt Tablet und Smartphone bereit.

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So manches Liebstattsonntag-Herz,
hat geheilt den Liebes-Schmerz.
Denn ein Liebes-Herz -Geschenk,
hat manchen Zwist schon eingerenkt.

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Johanniskraut in Öl ansetzen,
kleine Wunden damit benetzen.
Übers Sonnwendfeuer springen,
Lagerfeuerlieder singen.

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Egal ob Mann, ob Frau, vielleicht auch Kind,
am Trachtensonntag holen sie geschwind,
die Trachtenkleidung schnell hervor
und führen sie beim Messgang vor.

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Silbenfalter: Eulen

Sonne und Nebel
Waldkauz im Anflug
morsche Bäume
***

Zweige ohne Laub
Waldkauz reinigt Gefieder
Äste sind brüchig
***

Weinlaub in Dunkelrot
Abendsonne am Waldrand
fern ruft der Uhu
***

Efeu und Astern
Kürbisse auf Strohballen
geschnitzte Eulen
***

Eulenparade
kunstvoll geschnitzt und bemalt
Holzmarkt am Traunsee

(entdeckt beim Holzmarkt in Traunkirchen)

Lärm vor der Disco
Nachteulen ziehen umher
keine Zeit für Schlaf

© Monika-Maria Ehliah Windtner
Sommer/ Herbst 2o17

“Nachlese zu den Poetentagen 2o17” …

Erde-Nachlese 2o17

Ab sofort sind sie nachzulesen, die Gedichte, Gedanken, Elfchen, Dreizeiler, Haiku u.v.m. welche die Autorinnen und Autoren zu dem 8.Landler Poetentagen zum literarischen Thema “Erde”  zu Papier gebracht haben.

Verantwortlich war wie jedes Jahr die Landler Autorin, Malerin und Herausgeberin der Literatureditionen 
Lebens-Lese-Zeichen,
Frau Friederike Amort.

Wie es des dem Charakter von Frau Amort entspricht, hat sie auch in diesem Jahr keine Mühen und Plagen gescheut um die Poetentag für alle Beteiligten, für das Publikum der öffentlichen Abendlesung oder den an dessen Veranstaltungsplätzen wohnhaften Bevölkerung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Die Landler Poetentage sind mittlerweile Tradition und nicht nur für die beteiligten Autorinnen und Autoren, sondern auch für die Kulturlandschaft Region Landl, Gesäuse-Eisenwurzen nicht mehr wegzudenken.

So sei an dieser Stelle mein innigster Dank an Frau Friederike Amort von meiner Seite aus auf das HERZ-lichste ausgesprochen.
Liebe Fritzi, nur danken kann ich mehr doch nicht, für all deine Bemühungen, Mühen, für deinen Einsatz, einfach für so vieles.
In Freude und Dankbarkeit
Monika-Maria

***

Erde - Maulwurfshügel

Hier nun ein paar meiner Texte,
welche ich zu diesen Poetentagen beitragen durfte.
Danke Fritzi, weil meine Texte bei dir jedes Mal willkommen
und geschätzt sind.
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E rkennen wir die unzähligen
R eichtumsgeschenke der Erde an, ohne
D iese als Selbstverständlichkeit zu
E rachten
***
E ssen und trinken
R eichhaltiges Angebot
D ie Teller sind voll
E s geht uns gut
***

E rfreue mich an jedem Tag
R eichtunm der Schöpfung darf ich nutzen
D ankbar gehe ich durch mein Leben
E rde deckt mich einmal zu
***

Mittlerweile
nicht wegzudenken
die tolle Knolle,
beliebt, kulinarisch verehrt, die
Erdäpfel.
***

Früher
waren sie
nur im Nikolausstiefel,
heutzutage ganzjährig verfügbar, die
Erdnüsse.
***

Ich danke der Erde,
sie gibt mir Herberge.
Ich darf auf ihr gehen,
hier darf ich bestehen.

***
Im Leben will ich daran denken,
meine Schritte achtsam lenken.
Ich bin nur Gast auf dieser Erde,
denn sie ist doch, der Nächsten Erbe.

***

Wo wir gehen – wo wir stehen,
meist wir nur den Himmel sehen.
Doch sollten wir auch ab und zu,
den Blick wenden uns´rer Erde zu.

***

Geliehen ist die gute Erde,
vom ersten Schrei bis das ich sterbe.
Drum will ich dankbar mich erfreuen,
mein Fleckchen Erde gut betreuen.

***

Dem Samenkorn dem gibt du Wohnung,
auch Schutz vor allerhand Bedrohung.
Vor Ungemach birgst es in deinem Schoß,
dort kann es wachsen und wird groß.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
2o17