Archiv der Kategorie: Literarisches

Worte beim Wort genommen ….

…Worte… Worte… Worte… Worte…

Worte beim Wort genommen

Das Wort hab´ ich beim Wort genommen –
und neuen Durchblick ich gewonnen.
Hab´ eine klare Sicht bekommen,
weil – das Wort hab´ ich beim Wort genommen.
Mein Geist – er ist nicht mehr verschwommen,
auch meine Fragen sind zerronnen.
Das Wort hab´ ich beim Wort genommen –
und neuen Durchblick ich gewonnen.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

…Worte… Worte… Worte… Worte…

Mein lieber, jahrzehntelanger Freund
Helmuth Türk, Public Relations Management  in
Attnang-Puchheim, gibt in regelmäßigen Abständen philosophische Schriften heraus. Als Fußnote schreibt Helmuth dazu:
* Die Fußnoten beinhalten vertiefende Informationen, zu ausgewählten (Fach)Begriffen, die ich hier gerne anzeigen will.
” Oftmals sind es geradezu diese Worte oder Redensarten die ich verwendet habe, deren Bedeutung ich selbst schon immer wissen wollte. Deshalb: Worte beim Wort genommen. Auch für mich selbst.*
Dazu und deswegen, habe ich das oben stehende Gedicht geschrieben.

Für mich als *Schreibende* haben Worte eben einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich beschäftige mich gerne mit dem Wort. Auf vielen verschiedenen Ebenen. Gerade deshalb berühr mich das *Worte beim Wort genommen* besonders.

Danke dir lieber Helmut für all deine weisen, philosophischen, nachdenkenswerten, kreativen, vielfältigen Worte und Wort –Schöpfungen und dafür, weil du ich daran teilhaben darf.

Mit lieben Grüßen …. hinaus in die Welt
Monika-Maria

… soeben erschienen …

Osterbrief 2o17

… frisch, strahlend wie ein Frühlingsmorgen in dieser vor-österlichen Zeit kommt er daher der *Osterbrief 2o17* aus dem Hause *Lebens-Lese-Zeichen* von Frau Friederike Amort aus Großreifling.

Die Autorengemeinschaft rund um Frau Amort hat auch dieses Jahr wieder Gedanken rund um Ostern zu Papier gebracht, welche in diesem Osterbrief fein zusammengestellt und somit veröffentlicht wurden.

Danke liebe Friederike für deine Bemühungen und die vielen vielen Arbeitsstunden welche du dafür aufwendest und die du uns damit schenkst. Danke herzlich!

Ich wünsche dir und deinen Lieben eine frohe, gesegnete Osterzeit und ein gnadenreiches, ER-freuliches Oster-Fest.

***

Jesus spricht: Vertraue auf mich!

Du bist kein Sünder, klein und verloren,
ich, Jesus, habe dich zum Lichte erkoren;
ich sage dir, sei frei, tritt an dein Erbe,
denn du bist nun mal, das Salz dieser Erde.

Komm her, wenn dein Leben mühevoll ist,
auch wenn du traurig, krank oder wütend bist;
ich geb dir die Freude und ewiges Leben,
Liebe im Herzen – danach sollst du streben.

Geh hinaus in die Welt – verkünde die Lehre,
tu Gleiches und mehr, ich seh´ dies als Ehre;
sei mutig, tapfer und bleibe mir treu,
denn ich mache, dein Leben jeden Tag neu.

Worum du mich bittest, ich will es dir schenken,
wenn die Zeit dazu reif, werde ich alles lenken;
ich rufe dich täglich bei deinem Namen,
lege dir Hoffnung ins Herz, wie einen Samen.

Die Haare auf deinem Haupte, ich hab sie gezählt
und weiß auch immer, wenn dir was fehlt;
erfreu dich mein Kind, liebe, lache und werde,
denn du bist so leuchtend, wie die Stadt auf dem Berge.

Zu keiner Zeit, werde ich dich vergessen,
kannst die Liebe zu dir, am Evangelium messen;
so war es schon gestern, heute und morgen,
glaub fest an mich, denn du bist geborgen.

Monika-Maria Ehliah Windtner

***

… soeben erschienen …

Feierabend Herz Winter

Hier nun meine Texte zum Feierabend
*Phantasie*

An meine Muse

Liebe Muse tritt doch ein!
Ich bitte dich mein Gast zu sein!
Deckst mich zu mit deinen Küssen,
leg Dankbarkeit ich dir zu Füssen.

Komm zu mir – sei für mich da,
so herrlich, wenn wir uns so nah.
Schenkst du mir deine Liebesgaben,
wird mein Herz sich daran laben.

Wenn du mich nährst mit deinen Sinnen,
kann mit der Arbeit ich beginnen.
Dein Musenkuss bringt Harmonie,
bereichert Geist und Phantasie.

***

Allegorie der Phantasie

Gedichte die Geschichte schrieben,
bis heute sind sie uns geblieben.
Rilke, Hesse, Heinrich Heine,
große Meister die ich meine.

Goethe, Schiller, Morgenstern,
die hatten Phantasie so gern.
Eichendorff und Ringelnatz,
machten dieser gerne Platz.

Rosegger, Gebrüder Grimm,
schöne Werke mit viel Sinn.
Die großen Meister liebten sie,
die Allegorie der Phantasie.

***

Gemeinsam sind wir stark

Texte schreiben ist mein Ziel,
schreiben, weil ich schreiben will.
Alles was geschrieben steht,
niemals mehr verloren geht.

Schreib über Himmel, über Erde,
schreib auch über Wolkenpferde.
Über Feuer und Metall
und auch übers Weltenall.

Schreib über Mann und über Frau
und im Frühling übers Blau.
Schreib übers Wasser, über Meere,
schreib auch über Himmelsheere.

Mal über Blumen, über Bäume,
auch über zerbroch´ne Träume.
Schreib über Priester, über Nonnen,
oder über Biotonnen.

Schreib auch über Hirngespinster,
oder wenn es wird bald finster.
Über Liebesfreud und Leid,
über längst vergang´ne Zeit.

Auch über´n Wiener Opernball
und Jägersleut auf jeden Fall.
Schreib über Mütter, über Väter
über manche Missetäter.

Schreib gern über Feiertage,
doch auch über manche Plage.
Doch allein könnt ich das nie,
wär da nicht die Phantasie!

***

Die Phantasie der Jahreszeiten

Sattes Grün mit zarten Spitzen
frühlingsfrisch auf Sträuchern sitzen.
Bunt und leicht zeigt sich der Sommer,
hin und wieder bringt er Donner.

Der Herbst holt schnell den Farbtopf raus,
er pinselt an, leert Farben aus.
Bescheiden karg die Winterzeit,
doch edel ist ihr weißes Kleid.

Natur ist reich an Phantasie,
mit Farb und Formen geizt sie nie.

***

Das Gleichstellwort

Gendern hier – gendern dort,
überall das Gleichstell-Wort.
Es wird sogar davon berichtet,
wenn auf´s Gendern wer verzichtet.

Ich find es gut, wenn wird geachtet,
dass Frauen auch sehr wohl beachtet.
Nur, wird´s beim Dichten zum Problem,
wenn ich „In“ und „Innen“ nehm.

Behutsam wieg ich ab den Text,
doch es ist oftmals wie verhext.
Geb Silben hin und wieder weg,
was ich auch tu, es bleibt ein „Eck“.

Texte sind nicht mehr geschmeidig,
drum ist das Thema manchmal leidig.
Vielleicht ist es auch Ansichtssache,
was ich aus meinen Texten mache.

Für mich ist wichtig, dass er „rund“,
drum geb hiermit die Meinung kund:
Auch Phantasie kann es nicht ändern,
nicht überall gelingt das Gendern.

***

Phantasie im Wohnbereich

Will meinen Wohnraum mir gestalten,
kreativ sein, lass ich walten.
Bunte Stoffe, Rüschen, Draperie,
beflügeln meine Phantasie.

Grünpflanzen und farb´ge Maschen,
Couchbezüge die zum waschen.
An den Wänden Klimt und Schiele,
ach, der Ideen hab ich so viele.

Wenn alles fertig ist zum Schluss,
stellt sich ein, ein Hochgenuss.
Das Ziel ist es und muss so sein,
dass ich glücklich bin im Heim.

***

Kreativität gibt der Phantasie die Hand,
gemeinsam malen sie Gemälde an die Wand.
***
Erst durch den Einfluss einer lebendigen Phantasie
wird ein Dichter zum Poet.
***
Griesgrämige Menschen sind reich an Disharmonie,
aber arm an Phantasie.
***
Die Phantasie und die Poesie sind Schwestern.
***
Phantasie ist das Brot der Künstler.
****
Ein phantasiebegabter Mensch
wird keine Langeweile empfinden.

© Monika-Maria Ehliah Windtner