Archiv der Kategorie: Nur ein Wort

Worte beim Wort genommen ….

…Worte… Worte… Worte… Worte…

Worte beim Wort genommen

Das Wort hab´ ich beim Wort genommen –
und neuen Durchblick ich gewonnen.
Hab´ eine klare Sicht bekommen,
weil – das Wort hab´ ich beim Wort genommen.
Mein Geist – er ist nicht mehr verschwommen,
auch meine Fragen sind zerronnen.
Das Wort hab´ ich beim Wort genommen –
und neuen Durchblick ich gewonnen.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

…Worte… Worte… Worte… Worte…

Mein lieber, jahrzehntelanger Freund
Helmuth Türk, Public Relations Management  in
Attnang-Puchheim, gibt in regelmäßigen Abständen philosophische Schriften heraus. Als Fußnote schreibt Helmuth dazu:
* Die Fußnoten beinhalten vertiefende Informationen, zu ausgewählten (Fach)Begriffen, die ich hier gerne anzeigen will.
” Oftmals sind es geradezu diese Worte oder Redensarten die ich verwendet habe, deren Bedeutung ich selbst schon immer wissen wollte. Deshalb: Worte beim Wort genommen. Auch für mich selbst.*
Dazu und deswegen, habe ich das oben stehende Gedicht geschrieben.

Für mich als *Schreibende* haben Worte eben einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich beschäftige mich gerne mit dem Wort. Auf vielen verschiedenen Ebenen. Gerade deshalb berühr mich das *Worte beim Wort genommen* besonders.

Danke dir lieber Helmut für all deine weisen, philosophischen, nachdenkenswerten, kreativen, vielfältigen Worte und Wort –Schöpfungen und dafür, weil du ich daran teilhaben darf.

Mit lieben Grüßen …. hinaus in die Welt
Monika-Maria

… soeben erschienen …

Feierabend Herz Winter

Hier nun meine Texte zum Feierabend
*Phantasie*

An meine Muse

Liebe Muse tritt doch ein!
Ich bitte dich mein Gast zu sein!
Deckst mich zu mit deinen Küssen,
leg Dankbarkeit ich dir zu Füssen.

Komm zu mir – sei für mich da,
so herrlich, wenn wir uns so nah.
Schenkst du mir deine Liebesgaben,
wird mein Herz sich daran laben.

Wenn du mich nährst mit deinen Sinnen,
kann mit der Arbeit ich beginnen.
Dein Musenkuss bringt Harmonie,
bereichert Geist und Phantasie.

***

Allegorie der Phantasie

Gedichte die Geschichte schrieben,
bis heute sind sie uns geblieben.
Rilke, Hesse, Heinrich Heine,
große Meister die ich meine.

Goethe, Schiller, Morgenstern,
die hatten Phantasie so gern.
Eichendorff und Ringelnatz,
machten dieser gerne Platz.

Rosegger, Gebrüder Grimm,
schöne Werke mit viel Sinn.
Die großen Meister liebten sie,
die Allegorie der Phantasie.

***

Gemeinsam sind wir stark

Texte schreiben ist mein Ziel,
schreiben, weil ich schreiben will.
Alles was geschrieben steht,
niemals mehr verloren geht.

Schreib über Himmel, über Erde,
schreib auch über Wolkenpferde.
Über Feuer und Metall
und auch übers Weltenall.

Schreib über Mann und über Frau
und im Frühling übers Blau.
Schreib übers Wasser, über Meere,
schreib auch über Himmelsheere.

Mal über Blumen, über Bäume,
auch über zerbroch´ne Träume.
Schreib über Priester, über Nonnen,
oder über Biotonnen.

Schreib auch über Hirngespinster,
oder wenn es wird bald finster.
Über Liebesfreud und Leid,
über längst vergang´ne Zeit.

Auch über´n Wiener Opernball
und Jägersleut auf jeden Fall.
Schreib über Mütter, über Väter
über manche Missetäter.

Schreib gern über Feiertage,
doch auch über manche Plage.
Doch allein könnt ich das nie,
wär da nicht die Phantasie!

***

Die Phantasie der Jahreszeiten

Sattes Grün mit zarten Spitzen
frühlingsfrisch auf Sträuchern sitzen.
Bunt und leicht zeigt sich der Sommer,
hin und wieder bringt er Donner.

Der Herbst holt schnell den Farbtopf raus,
er pinselt an, leert Farben aus.
Bescheiden karg die Winterzeit,
doch edel ist ihr weißes Kleid.

Natur ist reich an Phantasie,
mit Farb und Formen geizt sie nie.

***

Das Gleichstellwort

Gendern hier – gendern dort,
überall das Gleichstell-Wort.
Es wird sogar davon berichtet,
wenn auf´s Gendern wer verzichtet.

Ich find es gut, wenn wird geachtet,
dass Frauen auch sehr wohl beachtet.
Nur, wird´s beim Dichten zum Problem,
wenn ich „In“ und „Innen“ nehm.

Behutsam wieg ich ab den Text,
doch es ist oftmals wie verhext.
Geb Silben hin und wieder weg,
was ich auch tu, es bleibt ein „Eck“.

Texte sind nicht mehr geschmeidig,
drum ist das Thema manchmal leidig.
Vielleicht ist es auch Ansichtssache,
was ich aus meinen Texten mache.

Für mich ist wichtig, dass er „rund“,
drum geb hiermit die Meinung kund:
Auch Phantasie kann es nicht ändern,
nicht überall gelingt das Gendern.

***

Phantasie im Wohnbereich

Will meinen Wohnraum mir gestalten,
kreativ sein, lass ich walten.
Bunte Stoffe, Rüschen, Draperie,
beflügeln meine Phantasie.

Grünpflanzen und farb´ge Maschen,
Couchbezüge die zum waschen.
An den Wänden Klimt und Schiele,
ach, der Ideen hab ich so viele.

Wenn alles fertig ist zum Schluss,
stellt sich ein, ein Hochgenuss.
Das Ziel ist es und muss so sein,
dass ich glücklich bin im Heim.

***

Kreativität gibt der Phantasie die Hand,
gemeinsam malen sie Gemälde an die Wand.
***
Erst durch den Einfluss einer lebendigen Phantasie
wird ein Dichter zum Poet.
***
Griesgrämige Menschen sind reich an Disharmonie,
aber arm an Phantasie.
***
Die Phantasie und die Poesie sind Schwestern.
***
Phantasie ist das Brot der Künstler.
****
Ein phantasiebegabter Mensch
wird keine Langeweile empfinden.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

… soeben erschienen …

Winter Feierabend 2o17

… aus dem Hause *Literatureditionen Lebens-Lese-Zeichen*
unter Herausgeberin Frau Friederike Amort

Feierabend Winter 2o17
Augenblicke Jänner & Februar
Silbenfalter:   Thema *Kristall*
Feierabend Rezensionen von
Friederike Amort.

***
Vierunddreißig Autorinnen und Autoren haben sich Gedanken über und zur *Phantasie* gemacht und diese in Worte gefasst. Gereimt oder ungereimt, in Hochsprache wie auch  in Mundart.

Ich freue mich weil diesbezüglich wiederum auch meine Gedanken bei der Herausgeberin Gefallen gefunden haben
und somit in diesen auserwählten literarischen Schriften
verewigt wurden. Danke Fritzi für all deine Bemühungen,
Wertschätzungen, für deine anerkennenden, aufbauenden Worte die meist als Mail oder SMS direkt in meinem Dichterherz ankommen.

Aber auch danke für deine fachliche Unterstützung in all den Jahren unseres gemeinsamen Weges ohne dich ich vieles nicht gelernt hätte oder perfektionieren hätte können.
So zum Beispiel meine Liebe und *Begeisterung*
für und zum Haiku. Und die daraus resultierende Gipfelung im mitschreiben beim Kasen. DANKE!!!
Danke auch dafür Fritzi, weil aus einer vorerst literarischen Verbindung, eine freundschaftliche Verbundenheit gewachsen ist.

Mit allerliebsten Grüßen zu dir – in die Steiermark
und zu meinen geschätzten Besuchern und Besucherinnen hier im Gedanken-Reich.
Monika-Maria