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13.12.17 Reimplauderei zum Advent

Herzen aus Kleisterpapier

Herzensgrüße in die Welt,
damit sich unser Herz erhellt.
Herzensgrüße für den Frieden,
damit uns dieser ist beschieden.
Herzlichkeit zu jeder Zeit,
nicht nur in der Weihnachtszeit.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
13.12.2o17

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Obwohl, von Herzlichkeit kann ich zurzeit nicht viel berichten. Die Menschen in meiner Umgebung sind grantig, mürrisch, angriffslustig und haben, scheint mir jegliche Herzensbildung entweder verloren oder nie besessen.
Ich war gestern in Linz und war einfach entsetzt. Die Leute stoßen, drängen, schubsen, drängen. Jeder behauptet sein Platz als gäbe es kein morgen. In den Geschäften (ich war Gott sei Dank nur in zwei) ist es unerträglich. Auf der Landstraße eine Drängerei und was in den Bussen und Straßenbahngarnituren abgeht (im wahrsten Sinne des Wortes) ist unglaublich. Vor noch nicht all zu langer Zeit bin ich gerne nach Linz gefahren. Momentan habe ich kein Verlangen danach. Nach einer Stunde Aufenthalt dort, war ich heilfroh in meinen 410er Bus Richtung Sankt Florian einsteigen zu dürfen.

Nachdenkliche Grüße
Monika-Maria

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… eine wahre Begebenheit …

OrnamentSo geschehen am Freitag dem 1o.November im Bezirksalten- und Pflegeheim Sankt Florian.

Ich besuchte meine liebe Freundin. Ich teilte meinen Besuch bei ihr so ein, dass ich vor dem Mittagessen kam. Ich blieb länger als erwartet, so, dass ich bei der Essensverteilung noch in ihrem Zimmer anwesend war. Das war gut so, denn es kam zu einem Zwischenfall, von dem ich wahrhaftig froh bin, dass ich ihn direkt miterleben durfte.

Also, eine Dame vom Pflegepersonal öffnete die Tür und rief ins Zimmer. „Frau … wollen sie eine Suppe.“ Frau S. eilte zur Tür, nahm den Teller mit der Suppe entgegen. „Was ist denn das für eine Suppe? fragte sie. „Das weiß doch ich nicht, irgend eine“, war die Antwort.
Frau S. stellte den Teller auf den Tisch und ging wiederum zum Essenwagen und nahm die Hauptspeise entgegen. Sie fragte zur Dame: „Kann ich bitte einen Erdapfel dazu haben?“
„Nein, können sie nicht. Die Erdäpfel gehören zum Fisch, sie haben den Gemüsestrudel!“
Meine liebe Freundin, stellte den Teller ab, wandte sich zu mir und sagte: „So geht es mir. Diese Schwester ist jedes Mal so grantig. Zu ihr darf man nichts sagen. Sie fährt einen immer so an. Nicht einmal einen Erdapfel ist sie mir vergönnt.“ Ich verabschiedete mich nun sehr rasch, denn ich wollte auf jeden Fall diese nette Schwester die das Essen ausgab noch treffen. Ich hatte Glück, so war es, jedoch war jetzt ein junger Mann vom Pflegepersonal beim Essenswagen. Ich fragte ihn, ob es bitte möglich sein, dass ich für meine liebe Freundin Frau S. ein oder zwei Erdäpfel haben darf. Kaum hatte ich diese Worte ausgesprochen, zischte es aus dem Zimmer bei dem die Tür offen stand. „Ich habe ihr doch gesagt, dass die Erdäpfel zum Fisch und nicht zum Strudel gehören. Diese Frau will immer Extrawürste, das geht nicht.“ „Ein Erdapfel ist keine Extrawurst und außerdem sind doch so viele da, dass die sicher niemanden abgehen werden, war meine Antwort. In der Zwischenzeit hatte mir der junge Pfleger, ich glaube er ist Zivildiener, schon für Frau S. Erdäpfel auf einen Teller gegeben und mir überreicht. Ich bedanke mir freundlich und ging Richtung Zimmer von Frau S. Als ich auf dem Weg dorthin war, hörte ich, wie diese Angestellte sich über mich aufregte. Bei meiner lieben alten Dame angekommen, überreichte ich ihr den Teller mit den Erdäpfeln. Es war so wunderbar zu sehen, wie glücklich sie das machte.

Ich habe zuhause angekommen, sofort im Seniorenwohnheim angerufen und mich nach dem Namen der Bediensteten erkundigt. Ihre Kollegin die am Telefon war, meinte, dass sie nicht wisse wer das Essen ausgeteilt hat. Ich gab ihr zu verstehen, dass es sicher kein Problem sei, am Dienstplan zu ersehen, wer an diesem Tag zu dieser Zeit Dienst hatte und ich gewiss auch an anderer Stelle das erfragen kann. Sofort erinnerte die sich an den Namen ihrer diensthabenden Kollegin. Aber auch den Namen von dem netten jungen Mann wollte ich wissen, denn wenn ich morgen in dieser Sache bei unserem Herrn Bürgermeister vorsprechen werde, sei auch sein positives Verhalten erwähnt.

Ich wünsche uns allen, eine gute, Zeit in Frieden und Freude!
Segen!
Monika-Maria

 

Was ich bewirken will,
ist eine persönliche Entschuldigung bei Frau S.
ansonsten behalte ich mir weitere Schritte vor …
weiß natürlich schon welche!

… auf Weihnachten hin ……

Einkauf

Es weihnachtet in den Köpfen der GeschäftemacherInnen
Drabble

Advent hat noch nicht begonnen. Dennoch gibt es schon Überlegungen, von Seiten der Wirtschaft, welche den Heiligen Abend betreffen. Dieser Tag fällt heuer auf einen Sonntag. Es wäre somit ein Tag an dem mensch sich um keine Einkäufe kümmern müsste. Doch es werden bereits Stimmen laut, die Geschäfte wenigstens ein paar Stunden offenzuhalten. Der Mensch bleibt auf der Strecke, alles was zählt ist Kauf-Kraft. Ich wünsche mir, dass die Menschen diesen Tag, für sich und all das nützen, was sie im Herzen haben. Stress und Hektik, vor die Türen sperren, aber dafür die Herzenstüren weit offen halten und sich erfreuen.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
1o.11.2o17

Ich wünsche uns @llen, einen herrlichen Tag,
in bester Gesundheit und mit frohem Herzen.
Segen!
M.M.