Archiv der Kategorie: Sinnloses

Bei unserer Rast

2017-08-24 12.39.59 Pause bei der Turnwiesn Brücke

Am Rübenspitz bei der heutigen Rast

Wir sitzen um die Mittagszeit am Rübenspitz. Es ist beinahe Ende August. Dennoch kein Sommer-, sondern ein goldiger Spätsommertag. Es sind nur wenige Menschen unterwegs. Der Bus fährt in die Haltebucht. Drei Menschen steigen aus. Niemand steigt ein in diesen Bus. Er verlässt die Haltestelle. Ich mag das Motorgeräusch von zu und abfahrenden Bussen.

Die Turmuhr verkündet von der nahen Basilika her die Zeit. Die Turmuhr, ich liebe sie. Ich mag ihren Schlag bei Tag und bei Nacht. An der uns gegenüber liegenden Einsatzzentrale wird geklopft, gehämmert und gebohrt. Monoton sind sie diese Geräusche. Gut hörbar, dennoch nicht störend.

Unerwartet und störend hingegen, das Plärren eines jungen Mannes aus dem Autofenster eines vorbeifahrenden Kleinwagens. Das Auto hält in unmittelbarer Nähe unseres Rastplatzes. Die jungen Männer steigen aus. Nehmen mich und meinen Hund ins Visier. Sie lärmen, schreien, grölen laut. Sie lachen. Ein Lachen das unnatürlich wirkt. Es geht durch Mark und Bein. Alle Laute die sie von sich geben, wirken unnatürlich und künstlich. Wie Wahnsinnsschreie einer irren Person. Sie verbreiten ungute Gefühle für uns. Tobi wird unruhig. Wer weiß das schon was sie bewegt. Vielleicht suchen sie Aufmerksamkeit. Möglichweise brauchen sie Publikum für ihre Show die sie hier abziehen.
Wir jedenfalls machen uns auf den Weg …

© Monika-Maria Ehliah Windtner
24.8.2o17

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Vom Spaziergang mitgebracht

 

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2017-05-01 10.05.45 Am Ipfbach

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2017-05-01 10.18.39 Wegweiser am Gendarmerieplatz

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2017-05-01 10.23.14 Loewenzahn

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Um den Trubel zu entkommen, haben wir unseren heuten ausgedehnten Spaziergang vorverlegt. Bereits um neun Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht um  halbwegs Ruhe und Stille genießen zu können. Wir hatten wirklich Glück. Scheinbar mussten sich Viele noch vom  *Tanz in den Mai* erholen und das war unser Glück, es herrschte Ruhe. Aus der Ferne war immer wieder die Musikkapelle zu hören, die auf einem Anhänger, gezogen von einem Traktor durch die Landschaft fuhr. Gut, das war auszuhalten. Pünktlich zum ersten Mai erhöht sich nämlich noch einmal der Wirbel und der Trubel in unserem Ort. Der dann leider bis in den Oktober hinein anhält. Da muss ich wieder die Spaziergehzeiten sorgfältig auswählen um dem Tamtam halbwegs zu entkommen. Ich liebe sie nicht diese vielen Spektakel, laute Menschen. Der Lärm vom Fußballplatz weithin hörbar. Nicht nur bei Turnieren, sondern täglich finden dort Trainings statt. Hoffentlich ist es uns weiterhin möglich vielen von alldem zu entkommen.

Ich wünsche euch einen ruhigen ersten Mai-Abend.
Segen!
Monika-Maria

Gestern in einer Zahnarzt-Praxis

Zahnarzt

Im Wartezimmer der Zahnärztin warteten drei erwachsene PatientInnen, ein ungefähr neun jähriges Mädchen und ich auf die Behandlung. Das Mädchen war sehr vertieft in ein Buch indem sie während der Wartezeit las. Es war ganz still im Wartezimmer. Das änderte sich, als eine Mutter mit ihrem Mädchen, ich schätzte das Kind auf ungefähr fünf, sechs Jahre, den Warteraum betrat. Das Mädchen begann umgehend die Bücher und Spielsachen, welche den wartenden kleinen PatientInnen zur Verfügung stehen auf den Boden zu werfen und mit den Füßen dagegen zu treten. Die Mutter räumte dies wieder auf, was aber ihrer Tochter sichtlich missfiel. Wiederum nahm sie die Sachen und warf dieses Mal alles gegen die Wand. Als die Mutter daraufhin erneut Ordnung machen wollte, bekam sie von ihren Kind ein deutliches Verbot indem sie sagte sie solle das unterlassen, denn schließlich müsse es hier doch eine Putzfrau geben deren Arbeit das Aufräumen sei. Die Mutter hielt sich an die Anweisungen ihres Kindes und nahm eine Zeitschrift zur Hand um zu lesen. Auch das gefiel dem Kind nicht, denn sie wollte die Aufmerksamkeit der Mutter. Als sie mit ihrer Mama ausdiskutiert hatte, was diese zu tun hat, machte sie sich umgehend daran mit den Kindersesseln Fußball zu spielen. Nun kam eine Sprechstundenhilfe und bat das Mädchen, sich etwas leiser zu verhalten. Aus Rücksichtnahme auf die anderen Menschen in diesem Raum. Das Mädchen zeigte dieser Frau den Mittelfinger und sagte: “Du hast mir überhaupt nichts zu sagen. Ist das klar!”
Fazit: Das Kind lärmte, polterte und lärmte. Im Zuge dessen schlug sie dem lesenden Mädchen das Buch aus der Hand. Die Mutter saß da und beobachtete ihr randalierendes Kind.
So, nun kam die Zahnärztin persönlich ins Wartezimmer und
bat die Mutter, dass sie doch bitte für Ruhe sorgen möge.
Darauf sagte die Mutter, dass es doch eine Möglichkeit wäre, ihr Kind den anderen wartenden Menschen vorzuziehen und als nächste Patientin dranzunehmen. Die Ärztin erklärte, dass sie dies nicht tun kann, weil das kommt nur dann in Frage, wenn jemand starke Schmerzen hat oder Fieber.
*Dann gehen wir eben, wenn wir hier nicht gerne gesehen sind,” antwortete die Mutter. Die Ärztin, ”doch sie sind schon gerne gesehen, aber ihr Kind darf nicht so wüten.”
Daraufhin nahm die Mutter das Mädchen mit den Worten “komm, wir gehen”, an die Hand. Das Kind plärrte: “Ja ich gehe aber nur mit, wenn wir zu MC Donalds fahren und wenn ich die Puppe kriege die du mir gestern nicht gekauft hast.”
Die Mutter versprach die Wünsche umgehend zu erfüllen.

Mit lieben Grüßen und den besten Wünschen
Monika-Maria

Ich danke euch herzlich für eure Gedanken, Gefühle,
für eure Kommentare zu meinem Beitrag.
Danke für euer reges Interesse!

Liebe Grüße und alles Gute!
MM.