Gedicht zum Monat: Juni

rose

Foto: Uwe Christian Ganglmair
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Nun ist sie da – die Zeit der Rosen

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In vielen Farben elegant,
zeigen sich Rosen – sehr galant.
An ihren Posen ist zu sehen,
wie freudvoll sie im Leben stehen.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
Pfingstmontag 5.6.2o17

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Habt es gut ihr Lieben in nah und fern,
bleibt gesund und froh!
Herzlichste Segensgrüße
Monika-Maria

Aloe Vera sei Dank

2017-06-01 06.32.00 Aloe Vera

Aloe Vera

Erst taten kleine grüne Spitzen,
aus dem Erdreich fröhlich blitzen.
Sie ist nicht stolz sondern bescheiden
und lässt sich gern ein Blatt abschneiden.
Ihren Saft schenkt sie bisweilen,
um brennende Wunden uns zu heilen.

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Vor einigen Tagen ist beim Zubereiten meines Frühstückskaffees ein kleines Malheur passiert. Seit Jahren brühe ich meinen Kaffee von Hand auf. Als ich die erste Ration des kochenden Wassers in den Kaffeefilter geleert habe, ist dieses von der Kanne gekippt. Genau in meine Richtung und der Inhalt des Filters ergoss sich über meinen Bauch, meine Oberschenkel bis hinunter zu dem Knöchel des rechten Fußes.
Mein Pyjamaoberteil und die kurze Pyjamahose waren vollgesogen mit kochendem Wasser und dem heißen Kaffeesud. Dies klebte so sehr an meinem Körper dass es mir gleich nicht möglich war, mich davon zu befreien. Für die Zeit musste ich diese heiße Angelegenheit auf meinem Körper ertragen. Es war wirklich sehr schmerzhaft. Meine Tiere hatten sich um mich versammelt und sahen mich verstört an weil diese mein Gejammer mitbekommen haben.
Als ich endlich nach etlichen Minuten mich von der Kleidung befreit hatte, erkannte ich sogleich, dass es sich um eine massive Verbrühung handelte, die ich mir zugezogen hatte.

Es hatte mir schon leichte Wasserblasen aufgezogen. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich schon beim Hausarzt, wenn nicht gar im Krankenhaus. Da es erst halb fünf Uhr früh war konnte ich nicht zum Hausarzt um die Verbrennung begutachten zu lassen. So griff ich zu meiner Hausapotheke und schnitt von meiner Aloe Vera ein dickes Blatt ab. Schlitze es der Länge nach auf und rieb mich mit dem Saft und den Fruchtfleisch an meiner Verletzung ein.
Mittlerweile wurde ich leicht schwindelig und ein heftiger Schüttelfrost setzte ein. Also legte ich mir eine Windel über den Aloe-Verband und legte mich ins Bett.
Ich glaube es dauerte nur einige Minuten bis ich einschlief. Ich schlief sehr fest und tief und wurde nur durch das Läuten an der Haustüre wach, weil der Briefträger ein Päckchen für mich hatte. Als ich dies erledigt hatte, kam der spannende Moment, ich entfernte doch etwas aufgeregt, die Windeln von meinem verbrühten Bauch und Beinen.
Nun was ich zu sehen bekam erfreute und überraschte mich sogleich. Es war kaum eine Rötung zu sehen. Die Haut erschien zartrosa, so als hätte ich dort einen ganz leichten Sonnenbrand, der kaum der Rede wert war. Auch die Schmerzen hatten sich verflüchtigt.

Zu Mittag und am Abend wiederholte ich die Prozedur mit der Aloe Vera. Dieses Mal durfte diese aber ihr Blatt behalten. Ich verwendete von der Firma *Forever Living* das *Gelly* also auch Aloe- Vera-Gel in höchster Konzentration. Ein Produkt das ich immer zuhause habe. Am nächsten Tag war keine Spur von meinem Missgeschick mehr zu sehen oder zu spüren. Aloe Vera sei Dank!

© Monika-Maria Ehliah Windtner
4.6.2o17

Mit lieben Grüße zu euch allen!
Monika-Maria