Pilgerschaft

Das Foto wurde mir freundlicher Weise von
Uwe Christian Ganglmair
zur Verfügung gestellt.

Das Leben ist eine Pilger ~ Reise:
… mit oder ohne Pilgerstab ….

Ein herzliches Grüß Gott!
Liebe Pilger, liebe Mit-Pilger, schöne Menschenseele,
ich begrüße dich sehr herzlich und freue mich, weil du diese Seite aufgerufen hast. Möge sie dich kurz begleiten auf deinem Lebens-WEG und dich fröhlich stimmen.
Das Leben ist vom ersten, bis zum letzten Atemzug eine Reise, eine Pilgerreise.
Ich nenne sie *Pilgerschaft des Lebens.*

Pilgern bedeutet, voranschreiten auf dem eigenen Lebensweg, sich aufmachen, unterwegs sein, loslassen, sein lassen, zulassen, sich einlassen, annehmen, abgeben. erkennen, wachsen, reifen. Sich auf den Weg machen zu einem bestimmten Ziel. Wenn ein Mensch sich bereit macht für eine Pilgerreise, mit Pilgerstab und frohem Herz, dann ist dies eine äußere, sichtbare Handlung.
Jedoch, schon lange, bevor die Füße sich auf den Weg machen, hat der Geist, die Seele dieses Menschen, sich schon längst auf den Weg gemacht … hat beschlossen,  aufzustehen, weiterzugehen, voranzuschreiten,  sich zu entwickeln. sich auszudehnen.Wir sollten auf diese innere Stimme, auf die Stimme des Herzens hören, denn damit be-REICH-ern wir unser Leben auf geniale Weise.
Der Seele, die Chance zu geben zu wachsen und sich auszubreiten.Eine Pilgerreise, ist ein sichtbares Zeichen, eines Menschen, der sich auf den Weg macht. Der Mensch macht sich auf den Weg zu sich Selbst.

Mit oder ohne Pilgerstab, das Leben ist in jedem Fall, eine Pilgerreise zum eigenen ICH.

In diesem Sinne. segne ich deine, persönliche, individuelle Lebenspilgerschaft.
Von Herz zu Herz und den Segen des Allerhöchsten.Voll Vertrauen und Freude, auf dem Lebens ~ Weg.
Ich lege meine Hand, in Seine Hand!

Der *Pilgerweg des Lebens*, ist ein langer Weg, mitunter schwer, sehr schwer, manchmal sogar kaum zu schaffen. Dieser Weg hat ein einziges Ziel. Das Ziel heißt: ankommen … ankommen …  bei sich SELBST.

Bei unserer Pilgerschaft ist auch sehr wichtig, dass wir immer wieder bereit sind einen Neuanfang zu wagen. Altes, Gewesenes zurücklassen, Platz machen für Neues. Mit der Bereitschaft im Herzen offen zu sein für die Geschenke die das Leben zu bieten hat.
Es ist auch sehr wichtig in schwierigen Lebenssituationen das Lichtlein der Hoffnung im Herzen zu bewahren  Wer kennt sie nicht, die Stunden der Verzweiflung, wenn sich Angst, seelische Not, Traurigkeit und Trostlosigkeit breit macht und über unser Leben einen dunklen Schleier legt.

Ein Funke der Hoffnung,
kann Lebensmut dir geben.
Ein Funke der Hoffnung,
kann so Vieles bewegen.
Ein Funke der Hoffnung,
macht das Herz wieder wärmer,
ohne die Hoffnung wären wir ärmer.

Wir können fallen, aber, man kann nie tiefer fallen als in die Hände Gottes, und wenn uns ER aufgefangen hat, dann, ja genau dann, können wir sie deutlich fühlen, die Hoffnung.  Sie ist der Funke in unserem Herzen, welcher bewirkt, dass wir wieder beschließen zu leben und weiterzugehen auf unserem Lebenspilgerweg. Wenn wir diese Hoffnung in uns spüren, dann fassen wir wieder Mut, suchen nach Lösungen. Wir sind wieder bereit, das Leben anzunehmen und weiter zu machen. In diesen Momenten der Hoffnung erstrahlt unser Sein, in einem, neuen, strahlenden, erfreulichem Licht.  Das Licht der Hoffnung macht uns stark, mutig, sicher. Es schenkt Lebensfreude, Geborgenheit, ebenso Sicherheit.

Abenteuer Leben

Die *Pilgerschaft des Lebens* —  ein Abenteuer beginnt …

Jeden Tag aufs Neue …
… sich auf den Weg machen …
… vertrauen ….
… loslassen …
… hoffen …
… sich einlassen …
… alles sein lassen …
… vorwärts schreiten …

Nach dem (Heil-) Schlägen des Lebens …
… wieder die eigene Mitte, sich Selbst finden…
… aufstehen …
… verzeihen…
… vergeben…
… verarbeiten…
… erkennen…

Dem Licht entgegen!  Die Freude im Herzen!  Getragen von der Liebe! Frohen Mutes gehe ich!
… und danken niemals vergessen…!

Danken ist auch ein großer und wichtiger Aspekt in unserem Leben. Danken für alles was ist und war, denn alles was in unserem Leben geschehen ist, war wichtig und richtig und für unsere Entwicklung von großer Wichtigkeit. Wir sollen nicht nur für das Schöne und Erfreuliche im Leben dankbar sein, sondern auch für die schmerzhaften und traurigen Erlebnisse. Denn oftmals sind, es genau diese Erfahrungen, welche uns weitergebracht haben. Erlebnisse, durch die wir *sehend* wurden und Vieles erkennen durften.

Fortsetzung folgt …
Monika-Maria Ehliah Windtner
5.1.2o12

8 Gedanken zu „Pilgerschaft

  1. Johannes

    Hallo Monika-Maria,

    ich bin zufällig (ich glaube über Wolkenbeobachterin) auf Deine Seite gekommen und mit den vielen Reichen finde ich sie wirklich gedankenreich gemacht.
    Was ich gelesen habe, kommt mir auch ehrlich aus Deinem Inneren vor.
    Wenn ich Zeit habe, schmökere ich noch ausführlicher hier.

    Mehr oder weniger zufällig hab ich auch Dein Pilger-Reich angeklickt und mir ist ein Lied meiner Kindheit in den Sinn gekommen aus meinem allzu pietistischen Elternhaus, das mir dennoch manch schöne Erinnerung hinterlassen hat; dazu gehören Lieder aus dem Kindergottesdienst, und dazu gehört wohl auch die Erinnerung an ein Pilgerlied; ich hab es tatsächlich im Netz gefunden und schreibe es hier rein, dann kann ich es auch gleich selbst kopieren 🙂
    Manchmal gefallen mir die Texte ja nicht so sehr, mehr berührt mich oft die Melodie, denn die Kinderlieder, an die ich mich noch erinnere, wirken alle durch ihre Melodie.
    Das tut dieses auch, aber auch den Text finde ich recht schön, wobei ich nur die erste Strophe kannte, jetzt kenn ich alle vier.

    Pilger, sag, wohin Dein Wallen
    mit dem Stabe in der Hand?
    Nach des Königs Wohlgefallen
    reis´ ich nach dem besten Land.
    Über Berge, Tal und Felder,
    durch die Wüsten, durch die Wälder
    : durch die Wüsten, durch die Wälder
    zieh ich meiner Heimat zu. :

    Pilger, sag, was ist Dein Hoffen
    in dem schönen Vaterland?
    Weiße Kleider, goldne Krone
    aus des Heilands Liebeshand,
    wo die Lebensströme sprießen,
    wo die Saronsrosen sprießen
    : wo die Saronsrosen sprießen
    nach der Wüste heißem Sand. :

    Weißt Du nichts von Furcht und Grauen,
    wenn Du pilgerst so allein?
    Nein, denn treue Engelscharen
    müssen meine Wächter sein.
    Jesus selbst steht mir zur Seiten,
    er wird meine Schritte leiten,
    : er wird meine Schritte leiten
    auf dem Weg ins Vaterland. :

    Wandrer auf der Pilgerreise,
    nimm mich mit ins bessre Land!
    Sei willkommen unserm Kreise,
    komm, ich biet Dir meine Hand!
    Lass uns wallen froh im Glauben,
    lass uns nichts das Kleinod rauben,
    : lass uns nichts das Kleinod rauben,
    bald sehn wir der Heimat Strand. :

    Seltsam, so ein Zu-Fall, diese letzte halbe Stunde.
    Hab noch einen schönen Sonntag und eine gesegnete Woche!
    Liebe Grüße,
    Johannes

    Antwort
    1. Monika-Maria Ehliah Autor

      Lieber Johannes ich grüße dich und freue mich, dass du Gast in meinem Gedanken-Reich bist.
      Mein Herz verneigt sich in DANK-barkeit.
      Ich freue mich über diesen Lied-Text, den ich nicht kannte.
      Danke für deine Mühe, diesen zu suchen und ihn für meine Gäste und mich hier zu lassen.
      Ich freue mich und danke dir.
      Ich wünsche dir den mächtigen Segen,
      bei all deinem Tun – auf all deinen Wegen.
      Gesundheit und ein Herz das frei von Sorge ist.
      HERZ-lichst
      M.M.

      Antwort
    2. Karola

      wunderschönes Lied, habe ich mal als Kind gelernt und sehr lange nicht mehr gehört.
      Es ist sehr ermutigend! In diesem Sinne einen gesegneten Abend und eine gute Nacht!
      Karola

      Antwort
      1. Johannes G. Klinkmüller

        Auf diese Weise habe ich´s auch noch mal gelesen. Ich hatte ganz vergessen, dass ich es hier mal reingestellt hatte 🙂
        Was mir einfach auffällt, ist, dass mir das Wort „Pilger“ so gefällt, mich so anspricht. Ich hab nachgeschaut, es kommt von lat. peregrinus = der Fremde. Das hilft allerdings meinem Wohlgefallen nicht unbedingt weiter. Meine Sympathie für das Wort Pilger kann ich trotzdem nicht erklären; Gleiches gilt übrigens auch für das Wort „wallen“; das finde ich auch so schön. Es bedeutet sprudeln, bewegt fließen. Vielleicht hängt es mit Assoziationen zusammen, die man auch mit dem Wasser verbindet, das, wie der Pilger ständig unterwegs ist (wie es ja auch so ungefähr im Volkslied heißt . . . Vom Wasser haben wir´s gelernt . . .).
        Diese Bereitschaft des Pilgers, mit ganz einfachen Mitteln unterwegs zu sein; vielleicht ist es das, worauf sich die Sehnsucht von uns überzivilisierten Menschen richtet. Das Bewusstsein, das wir schlicht Pilger sein müssen, wenn wir wirklich ankommen wollen. Wer weiß.

        Im Zweifelsfall war ich mal in einem früheren Leben viel pilgernd und wallend unterwegs und das resoniert dann, wenn es um pilgern und wallen geht :-))
        Bei dem LIed finde ich einfach schön, dass einer zu Beginn der Strophen 1-3 immer eine Frage stellt, die dann so bildhaft von einem Gegenüber, einem Pilger beantwortet wird. In der vierten Strophe gibt sich dann ja der Fragende auch dem Pilgern hin. Zwei auf gemeinsamem Pilgerweg – das ist einfach auch ein schönes Schlussbild.

        Huch, jetzt hab ich aber viel geschrieben 🙂
        Winkewinke 🙂

  2. edithwally

    Danke für diese Deine Gedanken…du sprichst mir aus der Seele.
    Wünsche segensreiche Pfingsten.

    Antwort
    1. Ehliah Autor

      Hallo Uwei ich grüße dich herzlich.
      Es ist eine Freude für mich,
      wenn ich dein herz berühren konnte,
      mit diesen Gedanken.
      Ich wünsche dir den reichen Segen und viel Kraft,
      Mut und Lebensfreude.
      … von Herz zu Herz …
      Monika-Maria

      Antwort

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