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Vorausschau in Freude – 8.Landler Poetentage 2o17

Erde - Maulwurfshügel

Auf die Literaturbühne in der Steiermark wird in diesem Jahr bei den 8. Landler Poetentagen, das Thema „Erde“ vor den Vorhang gebeten. Wahrhaftig wieder ein anspruchsvolles Themengebiet, das auch aus poetischer Sicht einiges zu bieten hat. Zwei Themen-Ansatzpunkte sozusagen (sozuschreiben) in einem Wort. Die „Erde“ als Wachstum gebend, Leben spendend und die *Erde, als unser aller Lebensraum schlechthin.

So freue ich mich sehr auf die Verinnerlichung dieses Themas. Auf die Auseinandersetzung damit, auf die gewonnenen Erkenntnisse und dem damit unweigerlich verbundenen persönlichem Wachstum.

- Welt

Ich wünsche jetzt schon der Initiatorin und Organisatorin Frau Friederike Amort aus Landl, kreative Gedanken, Freude und Gelingen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Vorstellungen. Tatkraft, Geduld und Ausdauer, dies alles bei allerbester Gesundheit und mit froher Herangehensweise.
Den Autorinnen und Autoren wünsche ich viele Geistesblitze und erdverbundene Texte.

Akrotoleuton:
Zum Thema Erde

E rde lebe!
R eigentanz im Erdenrund!
D rehe deine Runden weiter
E ine Gnade – uns zur Freude!

Einige klitzekleine, bescheidene Texte habe ich schon fertig!

Herzlichst
Monika-Maria

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(nicht nur) literarischer Frühlingsbeginn

blumen

Duftender Frühling
Gänseblümchen, Veilchenduft,
ein Hauch von Frühling liegt in der Luft.
Schneeglöckchen, Kirschbaumblüten,
nun kann der Winter nicht mehr wüten.
Huflattich, Brunnenkresse,
für uns Menschen welch Noblesse.
Buschwindröschen, Himmelschlüssel,
die Natur liegt uns zu Füßen.
Lavendelblüten, Fliederstrauch,
die Vögel singen nach altem Brauch.
Sonnenschein, linde Lüfte,
Frühling ist nun da und – all seine Düfte!

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Frühlingsduft
Schäfchenwolken zieh´n am Himmel,
ein Wiegenlied, die Amsel singt
unter´m Gestrüpp, zartes Gebimmel,
ein Schneeglöckchen vor Freude springt.
Die Tulpen zeigen kleine Blüten,
ein Gockelhahn zur Ordnung ruft,
gar viele Vogelmütter brüten,
am Land liegt nun der Frühlingsduft.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Frühlingszeit
Vorbei ist nun des Winters Reigen,
an allen Orten kann man’s sehn.
Der Vögel Zwitschern will uns zeigen,
Natur will wieder aufersteh´n.

Zärtlich streift der Wind die Bäume,
die Tiere wieder Leben spür´n.
Aus Blüten werden Blütenträume,
die Sonne kann das Herz berühr´n.
Die Kinder wollen in den Garten,
vergangen ist so schnell ein Jahr.
Wir wollen nicht mehr länger warten,
lieb Frühling, du bist wieder da!

© Monika Maria Ehliah Windtner

Frühlingspoesie
Nun ist sie da des Frühlings Pracht,
sie ist für meine Seele Nahrung.
Mein Sein, mein Geist nun fröhlich lacht,
ich liebe diese Farberfahrung.

Der Vögel Lied kennt nun kein Ende,
die Erde schlüpft ins Sonntagskleid.
Es kommt zu einer bunten Wende,
und alle Herzen werden weit.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Ostern–leben–auferstehen… sterben und werden…

Osterglocken

Das Samenkorn

Ein Samenkorn
in die Erde gelegt
um zu wachsen
zu gedeihen
reiche Früchte zu bringen.

Ein Samenkorn
in der Dunkelheit
einsam, verlassen
verurteilt zum Sterben
um zu reifen.

Ein Samenkorn
zentriert alle Kräfte
durchbricht die Härte
rankt sich zum Licht
beschließt zu leben ….

© Monika – Maria Ehliah Windtner