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“Nachlese zu den Poetentagen 2o17” …

Erde-Nachlese 2o17

Ab sofort sind sie nachzulesen, die Gedichte, Gedanken, Elfchen, Dreizeiler, Haiku u.v.m. welche die Autorinnen und Autoren zu dem 8.Landler Poetentagen zum literarischen Thema “Erde”  zu Papier gebracht haben.

Verantwortlich war wie jedes Jahr die Landler Autorin, Malerin und Herausgeberin der Literatureditionen 
Lebens-Lese-Zeichen,
Frau Friederike Amort.

Wie es des dem Charakter von Frau Amort entspricht, hat sie auch in diesem Jahr keine Mühen und Plagen gescheut um die Poetentag für alle Beteiligten, für das Publikum der öffentlichen Abendlesung oder den an dessen Veranstaltungsplätzen wohnhaften Bevölkerung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Die Landler Poetentage sind mittlerweile Tradition und nicht nur für die beteiligten Autorinnen und Autoren, sondern auch für die Kulturlandschaft Region Landl, Gesäuse-Eisenwurzen nicht mehr wegzudenken.

So sei an dieser Stelle mein innigster Dank an Frau Friederike Amort von meiner Seite aus auf das HERZ-lichste ausgesprochen.
Liebe Fritzi, nur danken kann ich mehr doch nicht, für all deine Bemühungen, Mühen, für deinen Einsatz, einfach für so vieles.
In Freude und Dankbarkeit
Monika-Maria

***

Erde - Maulwurfshügel

Hier nun ein paar meiner Texte,
welche ich zu diesen Poetentagen beitragen durfte.
Danke Fritzi, weil meine Texte bei dir jedes Mal willkommen
und geschätzt sind.
***

E rkennen wir die unzähligen
R eichtumsgeschenke der Erde an, ohne
D iese als Selbstverständlichkeit zu
E rachten
***
E ssen und trinken
R eichhaltiges Angebot
D ie Teller sind voll
E s geht uns gut
***

E rfreue mich an jedem Tag
R eichtunm der Schöpfung darf ich nutzen
D ankbar gehe ich durch mein Leben
E rde deckt mich einmal zu
***

Mittlerweile
nicht wegzudenken
die tolle Knolle,
beliebt, kulinarisch verehrt, die
Erdäpfel.
***

Früher
waren sie
nur im Nikolausstiefel,
heutzutage ganzjährig verfügbar, die
Erdnüsse.
***

Ich danke der Erde,
sie gibt mir Herberge.
Ich darf auf ihr gehen,
hier darf ich bestehen.

***
Im Leben will ich daran denken,
meine Schritte achtsam lenken.
Ich bin nur Gast auf dieser Erde,
denn sie ist doch, der Nächsten Erbe.

***

Wo wir gehen – wo wir stehen,
meist wir nur den Himmel sehen.
Doch sollten wir auch ab und zu,
den Blick wenden uns´rer Erde zu.

***

Geliehen ist die gute Erde,
vom ersten Schrei bis das ich sterbe.
Drum will ich dankbar mich erfreuen,
mein Fleckchen Erde gut betreuen.

***

Dem Samenkorn dem gibt du Wohnung,
auch Schutz vor allerhand Bedrohung.
Vor Ungemach birgst es in deinem Schoß,
dort kann es wachsen und wird groß.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
2o17

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Vorausschau in Freude – 8.Landler Poetentage 2o17

Erde - Maulwurfshügel

Auf die Literaturbühne in der Steiermark wird in diesem Jahr bei den 8. Landler Poetentagen, das Thema „Erde“ vor den Vorhang gebeten. Wahrhaftig wieder ein anspruchsvolles Themengebiet, das auch aus poetischer Sicht einiges zu bieten hat. Zwei Themen-Ansatzpunkte sozusagen (sozuschreiben) in einem Wort. Die „Erde“ als Wachstum gebend, Leben spendend und die *Erde, als unser aller Lebensraum schlechthin.

So freue ich mich sehr auf die Verinnerlichung dieses Themas. Auf die Auseinandersetzung damit, auf die gewonnenen Erkenntnisse und dem damit unweigerlich verbundenen persönlichem Wachstum.

- Welt

Ich wünsche jetzt schon der Initiatorin und Organisatorin Frau Friederike Amort aus Landl, kreative Gedanken, Freude und Gelingen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Vorstellungen. Tatkraft, Geduld und Ausdauer, dies alles bei allerbester Gesundheit und mit froher Herangehensweise.
Den Autorinnen und Autoren wünsche ich viele Geistesblitze und erdverbundene Texte.

Akrotoleuton:
Zum Thema Erde

E rde lebe!
R eigentanz im Erdenrund!
D rehe deine Runden weiter
E ine Gnade – uns zur Freude!

Einige klitzekleine, bescheidene Texte habe ich schon fertig!

Herzlichst
Monika-Maria

(nicht nur) literarischer Frühlingsbeginn

blumen

Duftender Frühling
Gänseblümchen, Veilchenduft,
ein Hauch von Frühling liegt in der Luft.
Schneeglöckchen, Kirschbaumblüten,
nun kann der Winter nicht mehr wüten.
Huflattich, Brunnenkresse,
für uns Menschen welch Noblesse.
Buschwindröschen, Himmelschlüssel,
die Natur liegt uns zu Füßen.
Lavendelblüten, Fliederstrauch,
die Vögel singen nach altem Brauch.
Sonnenschein, linde Lüfte,
Frühling ist nun da und – all seine Düfte!

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Frühlingsduft
Schäfchenwolken zieh´n am Himmel,
ein Wiegenlied, die Amsel singt
unter´m Gestrüpp, zartes Gebimmel,
ein Schneeglöckchen vor Freude springt.
Die Tulpen zeigen kleine Blüten,
ein Gockelhahn zur Ordnung ruft,
gar viele Vogelmütter brüten,
am Land liegt nun der Frühlingsduft.

© Monika-Maria Ehliah Windtner

Frühlingszeit
Vorbei ist nun des Winters Reigen,
an allen Orten kann man’s sehn.
Der Vögel Zwitschern will uns zeigen,
Natur will wieder aufersteh´n.

Zärtlich streift der Wind die Bäume,
die Tiere wieder Leben spür´n.
Aus Blüten werden Blütenträume,
die Sonne kann das Herz berühr´n.
Die Kinder wollen in den Garten,
vergangen ist so schnell ein Jahr.
Wir wollen nicht mehr länger warten,
lieb Frühling, du bist wieder da!

© Monika Maria Ehliah Windtner

Frühlingspoesie
Nun ist sie da des Frühlings Pracht,
sie ist für meine Seele Nahrung.
Mein Sein, mein Geist nun fröhlich lacht,
ich liebe diese Farberfahrung.

Der Vögel Lied kennt nun kein Ende,
die Erde schlüpft ins Sonntagskleid.
Es kommt zu einer bunten Wende,
und alle Herzen werden weit.

© Monika-Maria Ehliah Windtner